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Verkehrsunfallfluchten mit Personenschaden

Unfallaufnahme Personenschaden
Verkehrsunfallfluchten mit Personenschaden
Aktuelle Meldung: Pkw verursacht auf der A33 Verkehrsunfall mit Verletzten und flüchtet
Sonja Rehmert

Verkehrsunfallflucht ist kein Kavaliersdelikt - schon gar nicht, wenn bei einem Verkehrsunfall Menschen zu Schaden gekommen sind.

Auf dieser Seite veröffentlicht die Polizei Bielefeld aktuelle Fahndungen nach Verkehrsunfallfluchten mit Personenschaden.

 

10.09.2020 - Pkw verursacht auf der A33 Verkehrsunfall mit Verletzten und flüchtet

Am 10.09.2020 um 18:29 Uhr befuhr eine 28-jährige Bielefelderin mit einem Opel Corsa und der 9-jährigen Tochter als Beifahrerin die A33 in Fahrtrichtung Paderborn und beabsichtigte im Kreuz Bielefeld auf die A2 zu wechseln. Sie befand sich bereits auf der Verzögerungsspur, als plötzlich ein VW T-Roc von der linken Fahrspur auf die Verzögerungsspur wechselte. Die Bielefelderin versuchte diesem Pkw auszuweichen, kollidierte zunächst mit der dortigen Betonmauer und wurde von hier in die Schutzplanke abgewiesen. Der graue VW T-Roc mit Euskirchener-Zulassung entfernte sich von der Unfallstelle auf die A2. Die Feuerwehr Bielefeld war mit Rettungswagen und Rettungshubschrauber im Einsatz, sodass die A33 für etwa 45 Minuten komplett gesperrt werden musste. Die 28-jährige Bielefelderin und ihre Tochter wurden durch den Unfall schwer verletzt und mittels Rettungswagen in Bielefelder Krankenhäuser gebracht. Während der Unfallaufnahme bildete sich auf der A33 ein Stau von etwa 3 km Länge.

02.09.2020 - Tödlicher Verkehrsunfall auf der A 2 zwischen Herzebrock und Wiedenbrück - Zeugen gesucht

Am Montagabend ereignete sich auf der A 2 ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein Fahrzeugführer tödlich verletzt wurde.

Nach den ersten Ermittlungen der Autobahnpolizei Stukenbrock befuhr ein 32-jähriger Mann aus dem Kreis Gütersloh mit seinem Pkw Chevrolet Corvette den linken Fahrstreifen der A 2 in Richtung Hannover. Auf dem mittleren Fahrstreifen soll zeitgleich ein silbener Pkw gefahren sein. Dieser wechselte plötzlich auf den linken Fahrstreifen. Um einen Zusammenstoß mit dem silbenen Pkw zu vermeiden, lenkte der Fahrer der Corvette nach rechts.

Durch die Lenkbewegung verlor der Mann aus dem Kreis Gütersloh offensichtlich die Kontrolle über seinen Pkw. Er querte zunächst die gesamte Fahrbahnbreite der Autobahn und fuhr anschließend nach rechts, über ein Grünstreifen, in ein neben der Autobahn befindliches Waldstück hinunter. Vor einem Baum kam der Chevrolet zum Stillstand. Der Pkw wurde durch den Aufprall schwer beschädigt. Rettungskräfte der Feuerwehr, wobei auch ein Rettungshubschrauber mit Notarzt eingesetzt wurde, versuchten vergeblich den schwer verletzten Fahrer zu reanimieren. Der Mann verstarb noch am Unfallort.

Für die Rekonstruktion des Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger sowie das Technische Hilfswerk zum Ausleuchten der Unfallstelle hinzugezogen. Der Chevrolet wurde sichergestellt. Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die Autobahn komplett gesperrt. Der Verkehr musste mit Unterstützung der Autobahnmeisterei Oelde über die Anschlußstelle Herzebrock-Clarholz abgeleitet werden. Der Verkehr konnte gegen 01:40 Uhr wieder frei gegeben werden. Zwischenzeitlich entstand ein Rückstau von ca. 5 km Länge. Der Sachschaden wird auf ca. 25 000,- Euro geschätzt.

Die Polizei Bielefeld sucht dringend weitere Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang oder zu dem silbernen Pkw machen können. Zeugen werden gebeten, sich mit dem Verkehrskommissariat 1 unter der Telefonnummer 0521/5450 in Verbindung zu setzen.

25.02.2020 - Polizei sucht PKW-Fahrer und Zeugen nach Verkehrsunfall

Am Montag, 24.02.2020, ereignete sich an der Straße Konsequenz ein Zusammenstoß zwischen einem PKW und einer Fußgängerin. Der PKW-Fahrer setzte seine Fahrt fort, ohne sich um die Gestürzte zu kümmern.

Eine 20-jährige Bielefelderin zeigte bei der Polizei den Verkehrsunfall an. Sie ging gegen 16:00 Uhr von der Universität kommend. in Richtung der Straße Konsequenz, über einen Fußweg in Richtung Morgenbreede. Sie beabsichtigte die Straße Konsequenz kurz vor einer Baustelle in Höhe eines geparkten LKW zu überqueren und lief dabei gegen einen gerade vorbeifahrenden PKW. Die Fußgängerin stürzte und erlitt leichte Verletzungen. Eventuell bemerkte der Fahrer der schwarzen Limousine (vermutlich Audi oder Mercedes) den Unfall nicht.

Zeugenhinweise nimmt das Verkehrskommissariat 1 unter 0521-545-0 entgegen.

Wer sich unerlaubt vom Unfallort entfernt, begeht eine Straftat und kann mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit einer Geldstrafe bestraft werden. Daneben drohen ein Fahrverbot, die Entziehung  der Fahrerlaubnis oder eine Sperre der Erteilung einer Fahrerlaubnis.

Ein Unfallbeteiligter muss zugunsten der anderen Unfallbeteiligten und Geschädigten die Feststellung seiner Person, seines Fahrzeuges und der Art seiner Beteiligung durch seine Anwesenheit oder durch die Angabe, dass er an dem Unfall beteiligt ist, ermöglichen. Wenn niemand bereit war, die Feststellungen zu treffen, muss der Unfallbeteiligte eine angemessene Zeit warten. Was unter „angemessene Zeit“ zu verstehen ist, hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. Hierbei sind insbesondere die Schwere des Unfalls, der Unfallort, die Tageszeit, die Verkehrsdichte und die Witterung von Bedeutung. Unfallbeteiligter ist jeder, dessen Verhalten nach den Umständen zur Verursachung des Unfalls beigetragen haben kann.

Verkehrsunfallfluchten 2019

Die Anzahl der Unfallfluchten mit Personenschaden sank im Jahr 2019 im Bielefelder Stadtgebiet von 103 auf 93. Die Aufklärungsquote bei Unfallfluchten mit Personenschaden sank von 60,2% auf 52,7 % im Jahr 2019.

Auf den ostwestfälischen Autobahnabschnitten flüchteten in 14 Fällen Verursacher, obwohl durch den Verkehrsunfall Personen verletzt wurden. Die Polizei Bielefeld klärte hier 41,8% aller Verkehrsunfallfluchten auf.