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ROADPOL Safety Days

Fahrradkontrolle
ROADPOL Safety Days
Fahrradsicherheit
Europa. Deutschland. Bielefeld. In der Europaweiten Aktionswoche (19. September bis 22. September 2021) zum Thema Fahrradsicherheit beteiligten auch wir uns.
Dominik Schröder

Das Rad ist ein beliebtes, umweltfreundliches und kostengünstiges Fortbewegungsmittel für so gut wie alle Altersklassen.

Wir kontrollieren, das Verhalten von und gegenüber von Fahrrad- / Pedelec-Fahrenden. Werden Verstöße festgestellt, ahnden wir diese konsequent.

Denn Drahteselfahrende haben keine Knautschzone und keinen Airbag und sind daher im Straßenverkehr besonders gefährdet. Daher erinnern wir nochmals an den Mindestabstand beim Überholen eines Radfahrenden: 1,5 bis 2 Meter. Kann dieser Abstand nicht eingehalten werden, darf solange nicht überholt werden, bis sich durch die Gegebenheiten der passende Abstand wieder eingehalten werden kann.

Sichtbarkeit bedeutet Sicherheit. Reflektierende Kleidung hilft anderen Verkehrsteilnehmenden, Radfahrende bei Dunkelheit schon frühzeitig zu erkennen.

Auch wenn es keine Helmpflicht in Deutschland gibt, empfehlen wir das Tragen eines Fahrradhelmes. Der Grund ist simpel: Ein Helm kann vor schweren Kopfverletzungen schützen. Alleinunfälle können ebenfalls zu Stürzen mit schweren Kopfverletzungen führen, wie Unfälle mit Fremdverschulden
Daher: Selbst die schickste Frisur schützt nicht vor Kopfverletzungen - ein Fahrradhelm schon.

Wir nehmen auch die Zweiräder selbst ins Visier: Passt der Luftdruck? Ist eine funktionierende Fahrradklingel vorhanden? Wie sieht es mit ausreichender Beleuchtung aus? Gibt es sonst technische Mängel?
Ein technisch einwandfreies Fahrrad ist ein sicheres Fahrrad.

Bilanz

Nach einer Woche endet die europäische Woche der Fahrradsicherheit. Wir ziehen Bilanz.

Insgesamt kontrollierten wir 186 Fahrräder, 36 Pedelecs und 37 sonstige Fahrzeuge, wie Lkw, Pkw usw. Zusammengezählt wurden 91 Regelverstöße von allen kontrollierten Verkehrsteilnehmenden festgestellt.

Erfreulicherweise haben wir bei nur vier Fahrrädern technische Mängel festgestellt. Leider haben 19 Fahrradfahrende die Verkehrsflächennutzung nicht beachtet und sechs Radelnde sind bei Rot zeigender Ampel trotzdem weitergefahren.

Aufgrund der höheren Geschwindigkeiten, die mittels Pedelec einfacher zu erreichen sind, freuen wir uns, dass wir 18 Pedelec-Fahrende angetroffen haben, welche einen Helm trugen (es gilt keine Helmpflicht).

Auch der Informationsstand, den unsere Verkehrssicherheitsberater am Sonntag auf dem Rad (-schnell) –weg zwischen der Stralsunder Straße und Otto-Brenner-Straße aufbauten, war gut besucht. Viel Interesse zeigten Passanten an der Frage nach einem geeigneten Fahrradhelm.

Hinweise über notwendige Ausrüstung eines Fahrrads wurden dankend angenommen. 

Wir freuen uns sehr über das positive Feedback der Bürgerinnen und Bürgern an unserem Infostand. Danke!

Denken Sie nochmals an das respektvolle Miteinander im Straßenverkehr. Gegenseitiger Respekt bedeutet mehr Sicherheit für alle!

Wir wünschen allen 🚲 🚗 🚐 🚌 🚛 eine gute und stets sichere Fahrt!

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