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Autobahnwache Stukenbrock- Senne hat einen neuen Leiter

Michael Waldhecker
Autobahnwache Stukenbrock- Senne hat einen neuen Leiter
Seit März 2018 wird die Autobahnpolizeiwache in Schloß Holte-Stukenbrock von dem Ersten Polizeihauptkommissar Michael Waldhecker geleitet. Der erfahrene Polizist sorgt seit 1985 in Bielefeld für Sicherheit.
Kathryn Landwehrmeyer

Der Zuständigkeitsbereich des neuen Wachleiters ist groß: Die Autobahnpolizeiwache Stukenbrock-Senne ist für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer auf der A2 von den Anschlussstellen Bielefeld Ost bis Oelde, mit Teilstücken der B61 und B64 im Bereich der Anschlussstelle Rheda-Wiedenbrück, der A33 von den Anschlussstellen Bielefeld-Zentrum bis Haaren, sowie der A 44 von den Anschlussstellen Diemelstadt bis Geseke, verantwortlich.

Mit seinen 53 Mitarbeitern möchte der Erste Polizeihauptkommissar durch gezielte Verkehrskontrollen im Individual- und gewerblichen Personen- und Güterverkehr bewirken, dass "die Verkehrsteilnehmer unsere Autobahnabschnitte sicher befahren können und möglichst immer gut an ihr Ziel kommen."

Den Polizeidienst hat Michael Waldhecker 1981 nach seiner Ausbildung zuerst in Bonn angetreten. Nach Objektschutz und Wachdienst wechselte er 1985 nach Bielefeld.

Dort fuhr er als Wachdienstbeamter auf einem Dienstkrad Streife und ermittelte bis 1985 beim Staatsschutz Bielefeld.

Nach seinem dreijährigen Studium an der Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung wechselte Michael Waldhecker erneut nach Bonn, um dort bis 1988 als Wachdienstführer Streifendienst zu verrichten.

1989 kehrte er als Dienstgruppenleiter zum Polizeipräsidium Bielefeld zurück. Nach vier Jahren übernahm Michael Waldhecker die Funktion eines Pressesprechers. Die Pressestelle verließ er im Jahre 2008, um zur Leitstelle zu wechseln, wo er zuletzt eine Dienstgruppe leitete.

Michael Waldhecker sieht in seiner neuen Funktion eine neue Herausforderung: "Manche verwechseln ihr Fahrzeug mit einem Wohn- oder Esszimmer, indem sie telefonieren, essen oder trinken, oder irgendwelche Karten lesen." Er appelliert in diesem Zusammenhang an die Verkehrsteilnehmer: "Aufgrund der höheren Geschwindigkeiten, die auf Bundesautobahnen im Gegensatz zu anderen Verkehrsräumen in Stadtgebieten oder auf Land- und Bundesstraßen gefahren werden, ist es unerlässlich, dass sich alle Verkehrsteilnehmer an die Straßenverkehrsvorschriften halten. Durch mehr Rücksichtnahme und eine defensive Fahrweise könnten viele schwere und sogar tödliche Verkehrsunfälle vermieden werden."