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Polizei Bielefeld setzt Mordkommissionen ein

Tatortvermessung
Polizei Bielefeld setzt Mordkommissionen ein
Übersicht der von der Polizei Bielefeld aktuell eingesetzten Mordkommissionen.
Sonja Rehmert

Das Polizeipräsidium Bielefeld ist als Kriminalhauptstelle bei bestimmten (schweren) Straftaten und bei besonderen Einsatzlagen für den gesamten Regierungsbezirk Detmold zuständig. Unser Qualitätsanspruch ist es, von Anfang an alles zu tun, um ein Tötungsdelikt aufzuklären. Daher wird auch im Zweifelsfall eine Mordkommission eingerichtet.

Im Jahr 2017 wurden 12 Tötungsdelikte in Bielefeld begangen. In 10 Fällen blieb es dabei beim Versuch. 11 der 12 Taten wurden aufgeklärt. Mordkommissionen des PP Bielefeld kamen in ganz Ostwestfalen im Jahr 2017 in 51 Fällen zum Einsatz.

14.12.2018 - Gefährliche Körperverletzung in einer Bielefelder Jugendhilfeeinrichtung - MK Sieben schließt Ermittlungen ab

Am Donnerstag, den 13.12.2018, gegen 15:30 Uhr stach ein 15-jähriger Bewohner einer Jugendhilfeeinrichtung für geflüchtete Minderjährige mit einem Messer auf einen 19-jährigen Zuwanderer ein.

Zwischen dem 15-jährigen aus Afghanistan stammenden Beschuldigten und dem 19 - jährigen später Verletzten kam es am Donnerstagnachmittag zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung. Im Verlauf dieser stach der Beschuldigte mit einem Messer einmal in den Rücken des 19-Jährigen und verursachte eine Verletzung von höchstens 3 cm Tiefe. Der Verletzte wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Nach Angaben der behandelnden Ärzte bestand zu keinem Zeitpunkt Lebensgefahr. Der 19-Jährige wird bereits heute aus dem Krankenhaus entlassen.

Das Kriminalkommissariat 11 hat unter der Leitung von Jürgen Kollien die zunächst 14-köpfige Mordkommission "Sieben" eingerichtet. Im Zuge der umfangreichen Ermittlungen konnte sowohl der Täter festgenommen als auch das Tatwerkzeug vor Ort sichergestellt werden. Aufgrund der Gesamtumstände, insbesondere der Einordnung der Tathandlung als gefährliche Körperverletzung, der Verletzungsfolgen sowie des jugendlichen Alters des Beschuldigten, wurde seitens der Staatsanwaltschaft von einem Antrag auf Untersuchungshaft abgesehen und der Beschuldigte wurde heute in die Obhut des Jugendamtes entlassen.

12.12.2018 - Versuchtes Tötungsdelikt in Brackwede - MK Senner ermittelt

Die Staatsanwaltschaft Bielefeld und die Mordkommission "Senner", unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Jürgen Kollien, ermitteln in einem versuchten Tötungsdelikt in Brackwede. Nachdem ein Anwohner am Dienstag, 11.12.2018, eine 56-jährige Bielefelderin verletzt hatte, musste sie in einem Bielefelder Krankenhaus notoperiert werden.

Der 53-jährige Bielefelder klingelte gegen 18:50 Uhr an der Wohnungstür seiner 56-jährigen Nachbarin in der Senner Straße. Beide wohnen in einem Mehrfamilienhaus in Nähe der Einmündung der Ahlener Straße.

Unvermittelt stach der 53-Jährige an der Eingangstür mit einem Messer auf seine Nachbarin ein. Als er sich im Anschluss in seine Wohnung zurückzog, fand die Verletzte Hilfe bei einem Anwohner, der Polizei und Feuerwehr verständigte. Wegen den Verletzungen im Brust- und Rückenbereich musste sich die 56-Jährige einer Notoperation unterziehen.

Polizeibeamte nahmen den Tatverdächtigen in seiner Wohnung fest. Nach den bisherigen Erkenntnissen soll der 53-Jährige an einer psychischen Erkrankung leiden. Die Ermittlungen zu dem versuchten Totschlag dauern an.

30.11.2018 - Vermutliches Tötungsdelikt - MK Spee nimmt Verdächtigen fest

Nachtrag 06.12.2018

Am Mittwochnachmittag, 05.12.2018 nahmen Ermittler einen 28-jährigen tatverdächtigen Delbrücker fest.

Im Rahmen der Ermittlungen der Mordkommission "Spee" verdichteten sich die Hinweise auf den bereits vorbestraften 28-jährigen Delbrücker. Nach den bisherigen Ermittlungen wurde der Bruder des Festgenommenen am Tatort beobachtet.
Bei den gestrigen Recherchen waren Ermittler und Beamte einer Einsatzhundertschaft in dem Delbrücker Wohngebiet am Tatort unterwegs. Am Nachmittag führten die Ermittlungen zur Festnahme von zwei Brüdern aus dem Bereich der Nachbarschaft des Opfers.
Nach weiteren Untersuchungen wurde einer der Brüder in den Abendstunden wieder freigelassen. Das Tatwerkzeug wurde bislang nicht gefunden.

Der in Russland geborene Deutsche 28-jährige Tatverdächtige machte bei seiner Vernehmung Angaben zum Tathergang. Dabei räumte er ebenfalls ein, das Opfer mit Stichen verletzt zu haben. Der 28-Jährige berief sich auf eine angebliche Notwehrhandlung. Dies deckt sich nicht mit dem bisherigen Ermittlungsstand.
Die Staatsanwaltschaft Paderborn beantragte beim Amtsgericht Paderborn einen Haftbefehl wegen Totschlags gegen den 28-Jährigen. Die Vorführung des Tatverdächtigen erfolgt in den heutigen Nachmittagsstunden, Donnerstag, 06.12.2018 beim Amtsgericht.

Nachtrag 05.12.2018

Die 10-köpfige Mordkommission "Spee", unter der Leitung von Kriminalhauptkommissarin Jutta Horstkötter, sucht weiterhin das Tatwerkzeug, das am Freitag, den 30.11.2018 in Delbrück in der Friedrich-Spee-Straße benutzt wurde. Dazu erhalten die Ermittler Unterstützung im Laufe des heutigen Tages - Mittwoch, 05.12.2018 - durch Beamte einer Einsatzhundertschaft. Weil bislang nur wenige Hinweise durch Zeugen eingegangen sind, werden weiterhin Befragungen in den angrenzenden Häusern rund um den Tatort stattfinden.

30.11.2018

In der Nacht auf den 30.11.2018, wurde gegen 00:16 Uhr, ein 33-jähriger Delbrücker in der Friedrich-von-Spee-Straße tot aufgefunden.

Ein Passant entdeckte den augenscheinlich schwer verletzten Mann auf der Straße liegen und setzte augenblicklich einen Notruf ab. Der eintreffende Notarzt versuchte den Mann zu reanimieren, konnte jedoch nur noch den Tod feststellen. Der Körper des 33-Jährigen wies eine massive Gewalteinwirkung an Thorax und im Halsbereich auf. Die Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts werden von der Staatsanwaltschaft Paderborn gemeinsam mit einer Mordkommission des Polizeipräsidiums Bielefeld geführt. Kriminalhauptkommissarin Jutta Horstkötter übernimmt die Leitung der Mordkommission "Spee". Eine Obduktion des Leichnams findet derzeit statt.

15.11.2018 - Vermisste Frau aus Bünde - Mordkommission bittet um Mithilfe

Nachtrag 20.11.2018

Die Mordkommission "Rödinghausen" ermittelt in dem Fall einer vermissten Frau aus Bünde. Nach der Festnahme ihres Ehemanns recherchieren die Ermittler im Umfeld des Ehepaars. Die Polizei Bielefeld veröffentlicht Fotos der Vermissten und eines Fahrzeugs:

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12522/4120856

Wer hatte an dem 27.11.2017 oder später Kontakt zu der Vermissten bzw. hat sie gesehen?

Wer hat den abgebildeten Toyota gesehen?

Wer hat auffällige Beobachtungen im Bereich der Rödinghauser Straße in Bünde gemacht?

Die Mordkommission "Rödinghausen" bittet Zeugen, sich unter 0521/ 545-0 zu melden.

15.11.2018

Am Montag, den 05.11.2018, nahm die Mordkommission "Rödinghausen" die Ermittlungen in dem Fall einer vermissten Mutter aus Bünde auf, weil ein Tötungsdelikt nicht mehr ausgeschlossen werden konnte. Gestern erfolgte die Festnahme ihres Ehemanns.

Seit Ende 2017 wird eine 34-jährige Frau aus Bünde vermisst.

Da sich die Verdachtsmomente einer Gewalttat verdichteten, nahm die 12-köpfige Mordkommission "Rödinghausen" des Polizeipräsidiums Bielefeld, unter Leitung des Kriminalhauptkommissars Ralf Östermann, die Ermittlungen auf.

Bei den Recherchen rückte nun der Ehemann ins Visier der Kriminalbeamten.

Am Mittwoch, den 14.11.2018, durchsuchten Beamte der Polizei Herford und Polizei Bielefeld die Wohnräume der Vermissten und ihres Ehemannes. Sie nahmen den 46-Jährigen vorläufig fest.

Am Donnerstag wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bielefeld Haftbefehl gegen den Ehemann der zweifachen Mutter erlassen. Der Ehemann ist dringend verdächtig, seine Ehefrau getötet zu haben. Für die Ermittler gilt es nun, die genauen Umstände der vorgeworfenen Tat zu klären.

08.10.2018 - Schwer verletzte Frau - MK Walther nimmt Ermittlungen auf

Am Montag, den 08.10.2018, erlitt eine 37-Jährige in ihrer Wohnung an der Herforder Straße schwere Verletzungen. Die Mordkommission Bielefeld nahm die Ermittlungen auf.

Gegen 03:05 Uhr rief der 53-jährige Ehemann telefonisch um Hilfe. Die eingesetzten Polizeibeamten fanden in der gemeinsamen Wohnung an der Herforder Straße seine 37-jährige Ehefrau schwer verletzt auf. Die behandelnde Notärztin stellte Lebensgefahr fest. Die Umstände, die zu den erlittenen Verletzungen führte, sind noch unklar.

Die eingesetzten Polizeibeamten nahmen den 53-Jährigen in Gewahrsam.

Da eine Gewalttat nicht ausgeschlossen werden kann, nahm die 9-köpfige Mordkommission "Walther", unter Leitung des Kriminalhauptkommissars Jürgen Kollien, die Ermittlungen in alle Richtungen auf.

Nachtrag 09.10.2018

Beamte der Mordkommission "Walther" führten den nach dem Auffinden einer verletzten 37-Jährigen in Gewahrsam genommenen Ehemann heute, 09.10.2018, einem Haftrichter vor. Das Opfer befindet sich weiter in Lebensgefahr.

Die Untersuchungen ergaben, dass die Verletzungen der Ehefrau durch Gewalteinwirkungen gegen den Kopf entstanden waren. Die Ermittlungen der Mordkommission erhärteten den Tatverdacht gegen den 53-jährigen Ehemann. Der Tatverdächtige schweigt zu den Vorwürfen.

Kriminalbeamte führten den Tatverdächtigen heute Mittag dem Haftrichter vor, der einen Untersuchungs-Haftbefehl wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung erließ.

03.10.2018 - Versuchtes Tötungsdelikt an der BAB 30

Am Mittwoch, 03.10.2018, erhielt die Polizei gegen 04:00 Uhr Kenntnis von einer überfallartigen Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppierungen in Herford - Kirchlengern.

Offenbar wurde an einer Ampel nahe der Autobahnabfahrt "Kirchlengern" der BAB 30 eine Streitigkeit fortgesetzt, die ihren Anfang auf einer Party im Kaiser-Center in Löhne genommen hatte. Hier stieß die insgesamt ca. 10-köpfige Personengruppe aufeinander, wobei zwei Personen im Verlauf der Streitigkeiten durch Messerstiche verletzt wurden.

Von den Verletzten erlitt ein 21-Jähriger so schwere Verletzungen, dass er zunächst in Lebensgefahr schwebte. Nach einer Notoperation im Klinikum Herford besteht zurzeit keine Lebensgefahr mehr. Da von einem versuchten Tötungsdelikt ausgegangen wird, hat die Mordkommission "Dickert" der Polizei Bielefeld und Polizei Herford, unter der Leitung von Kriminalhauptkommissarin Jutta Horstkötter, die Ermittlungen aufgenommen.