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Polizei Bielefeld setzt Mordkommissionen ein

Tatortvermessung
Polizei Bielefeld setzt Mordkommissionen ein
Übersicht der von der Polizei Bielefeld aktuell eingesetzten Mordkommissionen.
Sonja Rehmert

Das Polizeipräsidium Bielefeld ist als Kriminalhauptstelle bei bestimmten (schweren) Straftaten und bei besonderen Einsatzlagen für den gesamten Regierungsbezirk Detmold zuständig. Unser Qualitätsanspruch ist es, von Anfang an alles zu tun, um ein Tötungsdelikt aufzuklären. Daher wird auch im Zweifelsfall eine Mordkommission eingerichtet.

2018 wurden 1 fahrlässige Tötung und 5 Totschlagsversuche begangen (2017: 9 Totschlagsversuche). Alle Taten wurden aufgeklärt. Insgesamt wurden Mordkommissionen des PP Bielefeld in ganz Ostwestfalen in 42 Fällen eingesetzt.

08.06.209 - Tötungsdelikt in Borgholzhausen - MK Wellingholzhauser

Nachtrag vom 11.06.2019

Am Samstag, den 08.06.2019, nahmen Beamte der Mordkommission Bielefeld die Ermittlungen nach dem gewaltsamen Tod einer 86-Jährigen an der Wellingholzhauser Straße in Borgholzhausen auf. Das Ergebnis der Obduktion liegt vor.

Am Sonntag erfolgte die Obduktion des Leichnams der 86-Jährigen. Sie ergab, dass multiple Stichverletzungen zum Verbluten führten.

Die Ermittlungen der Mordkommission "Wellingholzhauser" dauern an.

Derzeit erfolgen weiterhin Nachbarschafts- und Zeugenbefragungen. Die Mordermittler setzten die Spurensicherung fort. Die Spurenauswertungen dauern an.

Mitteilung vom 08.06.2019

Die Staatsanwaltschaft Bielefeld und die Polizei Bielefeld haben am Samstag, 08.06.2019, die Ermittlungen zu einer getöteten Frau in Borgholzhausen an der Wellingholzhauser Straße aufgenommen.

Am Samstagmorgen meldete sich eine Anwohnerin eines Mehrfamilienhauses in Nähe der Einmündung der Straße Blömkenberg gegen kurz vor 10:00 Uhr bei der Einsatzleitstelle der Polizei Gütersloh. Sie teilte mit, dass eine 86-jährige Nachbarin nicht auf die Türklingel reagiere würde und nicht die Wohnungstür öffne.

Die Polizei Gütersloh ging zunächst von einer Notlage der 86-Jährigen aus und schickte neben Streifenpolizisten auch einen Gütersloher Notarzt und Rettungskräfte an die Wellingholzhauser Straße. In der Wohnung stellte der Notarzt den Tod der älteren Dame fest.

Aufgrund der Situation und der Spuren bestand für die Gütersloher Polizeibeamten der Verdacht eines nicht natürlichen Todes der Frau. Sie gingen von einem Tötungsdelikt aus und informierten die Polizei Bielefeld.

Nach den vorliegenden Informationen setzte die Bielefelder Polizei eine Mordkommission ein. Kriminalhauptkommissar Bernd Kauschke leitet das 10-köpfige Ermittlungsteam, indem auch Gütersloher Kriminalbeamte arbeiten. Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Bielefeld hat die Mordkommission "Wellingholzhauser" die Ermittlungen zu dem gewaltsamen Tod der 86-Jährigen aufgenommen.

Die Hintergründe zu der Tat sind bislang nicht bekannt. Zu den andauernden Ermittlungen gibt es derzeit keine näheren Details. Bei einem neuen Informationsstand werden die Staatsanwaltschaft Bielefeld und die Polizei Bielefeld gegebenenfalls in einer weiteren Presseerklärung nachberichten.

Hinweise bitte an: Polizeipräsidium Bielefeld / Kriminalkommissariat 11 / 0521/545-0

31.05.2019 - Verdacht auf Tötungsdelikt in Herford-Hiddenhausen - MK Eilshausen

Nachtrag vom 12.06.2019

Im Rahmen der Ermittlungen der Mordkommission "Eilshausen" bittet die Polizei Zeugen um Mithilfe.

Am Donnerstag, 30.05.2019, wurde gegen 23.10 Uhr an der Kreuzung Bünder Straße/ Löhner Straße in Hiddenhausen eine männliche Person mit zahlreichen Messerstichen leblos aufgefunden, die kurz darauf noch am Tatort ihren Verletzungen erlag. Wie berichtet, handelte es sich um einen 31-jährigen deutsch-libanesischen Mann aus Herford.

Nach ersten Zeugenangaben soll sich zu diesem Zeitpunkt ein mit vermutlich mehreren Personen besetzter dunkler PKW mit Herforder Kennzeichen auffällig schnell vom Tatort entfernt haben.

Die beiden in Untersuchungshaft genommenen Tatverdächtigen streiten eine Tatbeteiligung ab. Nach bisherigem Ermittlungsstand könnte eine vorangegangene körperliche Auseinandersetzung mit dem späteren Opfer am Tag zuvor Hintergrund für die Tat am 30.06.2019 gewesen sein.

Im Rahmen der Ermittlungen ist auch ein von einem der Tatverdächtigen im Tatzeitraum genutzter blauer Pkw des Typs Mercedes A-Klasse (Baujahr 2001) von Bedeutung. Dieser ist seit dem Tatgeschehen unauffindbar.

Zeugen, die Beobachtungen zum Tatgeschehen selbst oder zu dem in der Tatnacht gesichteten dunklen PKW gemacht haben bzw. Hinweise zu dem gesuchten blauen Mercedes geben können, mögen sich bitte bei der Polizei, MK "Eilshausen", unter Tel. 05221/888-0 melden. Die Polizei bittet ebenfalls dringend darum, dass sich eine weibliche Person, die in der Tatnacht Erste-Hilfe-Maßnahmen beim Opfer leistete, bei der Mordkommission meldet.

Nachtrag vom 07.06.2019

Im Rahmen der Ermittlungen der Mordkommission "Eilshausen" ergab sich ein weiterer Tatverdacht gegen einen 32-jährigen deutsch-türkischen Staatsangehörigen aus Herford. Wie berichtet, befindet sich seit dem 01.06.2019 ein 30-jähriger Tatverdächtiger aus Herford in Untersuchungshaft. Der 32-Jährige, bei dem es sich um einen Familienangehörigen des bereits Inhaftierten handelt, wurde am Donnerstag, 06.06.2019, vorläufig festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bielefeld heute, 07.06.2019, dem zuständigen Haftrichter am Amtsgericht Bielefeld zugeführt. Dieser erließ einen Untersuchungshaftbefehl wegen Mordes gegen den Beschuldigten. Der 32-Jährige befindet sich in Haft. Die Ermittlungen dauern an.

Nachtrag vom 01.06.2019

Die Ermittlungen ergaben einen Tatverdacht gegen einen 30-jährigen türkischen Staatsbürger mit Wohnsitz in Herford. Dieser wurde vorläufig festgenommen und am 01.06.2019 auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bielefeld dem zuständigen Haftrichter am Amtsgericht Bielefeld zugeführt. Dieser erließ einen Untersuchungshaftbefehl wegen Mordes gegen den Beschuldigten. Der 30-Jährige befindet sich in Haft. Die Ermittlungen dauern an.

Nachtrag vom 31.05.2019

Bei dem am 30.05.2019 aufgefundenen Leichnam handelt es sich um einen 31-jährigen Mann aus Herford.

Gegen 23:10 Uhr ging ein Notruf bei der Kreisfeuerwehrzentrale ein. Ein Passant meldete eine Person mit starken Verletzungen an der Kreuzung Bünder Straße/Löhner Straße.

Ein Notarzt stellte daraufhin den Tod des 31-jährigen Deutsch-Libanesen fest.

Da die Art der Verletzungen auf ein Tötungsdelikt hinwies, richtete die Polizei Bielefeld eine Mordkommission ein. Die 15-köpfige Mordkommission "Eilshausen" wird von Kriminalhauptkommissar Alexander Scholz geleitet.

Nach bisherigen Erkenntnissen steht das Tötungsdelikt in keinem Zusammenhang mit den Vatertagsfeierlichkeiten.

Die Hintergründe sind nach wie vor unklar. Die Ermittlungen dauern an.

Mitteilung vom 31.05.2019

Am Donnerstag, 30.05.2019, gegen 23.10 Uhr, wurde auf der Bünder Straße, kurz vor der Kreuzung Löhner Straße, ein männlicher Leichnam aufgefunden. Dieser wies Verletzungen auf, die den Verdacht eines Tötungsdelikts begründen. Beim Polizeipräsidium Bielefeld wurde mit Unterstützung der Polizei Herford die Mordkommission "Eilshausen" unter Leitung von Kriminalhauptkommissar Alexander Scholz eingerichtet. Hintergründe der Tat sind noch unklar. Die Ermittlungen dauern an.

04.05.2019 - Versuchtes Tötungsdelikt in Bielefeld-Stieghorst - MK Lölle

Mitteilung vom 04.05.2019

Am Samstagmorgen, 4.5.2019, erhielt die Polizei Bielefeld gegen 8.40 Uhr telefonisch einen Hinweis zu einem Angriff auf eine Frau auf der Straße Löllmannshof.

Nach dem bisherigen Ermittlungsstand griff ein 27-jähriger Bielefelder seine 25-jährige Ex-Freundin unvermittelt auf der Straße, in der Nähe ihrer Wohnanschrift, an und fügte ihr Stich- und Schnittverletzungen zu. Der tatverdächtige Bielefelder konnte noch vor Ort dank der Mithilfe von Anwohnern vorläufig festgenommen werden, das Opfer wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Eine Lebensgefahr besteht aktuell nicht mehr.

Die Polizei Bielefeld richtete wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts die sechsköpfige Mordkommission "Lölle" unter Leitung von Erster Kriminalhauptkommissar Bernd Kauschke ein. Die Ermittlungen dauern an.

 

Nachtrag vom 05.05.2019

Der 27-jährige Bielefelder, der am Samstagmorgen, 4.5.2019, seiner 25-jährigen Ex-Freundin auf offener Straße am Löllmannshof Stich- und Schnittverletzungen zufügte, befindet sich in Untersuchungshaft. Der Mann wurde heute, 5.5.2019, beim Amtsgericht Bielefeld vorgeführt. Es wurde Haftbefehl wegen versuchten Totschlags gegen ihn erlassen. Die Ermittlungen der Mordkommission "Lölle" - auch zum Hintergrund der Tat - dauern an.

15.03.2019 - Bad Driburg: Mann mit Messer verletzt - MK Sulburg

Am Freitag, den 15.03.2019, erlitt ein Mann in der Wohnung der Ehefrau in Bad Driburg durch Messerstiche schwere Verletzungen. Aufgrund von Hinweisen zu einer flüchtigen Tätergruppe nahm eine Mordkommission die Ermittlungen auf.

Eine 57-jährige Frau rief die Polizei über Notruf zur Hilfe. Die Beamten trafen in der Wohnung auf den schwer verletzten 61-jährigen Ehemann sowie die leicht verletzte Frau. Nach den ersten Hinweisen galt eine flüchtige Männergruppe als Tatverdächtig.

Das Opfer erlitt schwere Verletzungen und musste im Krankenhaus notoperiert werden. Derzeit besteht Lebesgefahr.

Die Polizei leitete sofort umfassende Fahndungsmaßnahmen ein.

Da nach den ersten Erkenntnissen ein versuchtes Tötungsdelikt nicht ausgeschlossen werden konnte, übernahm die Mordkommission "Sulburg", die sich aus Beamten der Polizei Bielefeld und der Polizei Höxter zusammensetzt, unter Leitung des Kriminalhauptkommissars Jürgen Kollien die Ermittlungen.

Im Laufe der Ermittlungen stellte sich heraus, dass die Ehefrau ihren Mann im Rahmen einer Auseinandersetzung mit einem Messer in den Bauch stach. Hinweise auf eine Tätergruppe erwiesen sich als falsch. Da eine Notwehrsituation nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde die Frau nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Paderborn nach ihrer Vernehmung wieder entlassen.

10.03.2019 - Tötungsdelikt in Bielefelder Familie - MK Ziegel

Mitteilung vom 10.03.2019:

Beamte der Bielefelder Mordkommission ermitteln zu einem Tötungsdelikt, dass sich am Sonntag, 10.03.2019, in der Ziegelstraße ereignete. Nach den bisherigen Erkenntnissen hat ein Familienvater versucht, sich selbst das Leben zu nehmen. Er steht im Verdacht, zuvor seine beiden Kinder getötet zu haben.

Der 41-Jährige hatte sich gegen 13:15 Uhr per Notruf bei der Bielefelder Feuerwehr gemeldet und sich im Anschluss schwere Verletzungen zugefügt.

In einem Wohnhaus an der Ziegelstraße fanden Streifenbeamte den 41-jährigen Schwerverletzten im Flur einer Wohnung. Die Polizisten entdeckten in der Wohnung zudem zwei leblose Kleinkinder. Nach einer medizinischen Erstversorgung wird der Familienvater in einem Bielefelder Krankenhaus behandelt. Die Mutter war zur Tatzeit nicht in der Wohnung anwesend.

Kriminalhauptkommissar Ralf Gelhot leitet eine 7-köpfige Mordkommission, die gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Bielefeld an der Aufklärung des Tötungsdelikts arbeitet. Eine Obduktion der beiden getöteten Kinder ist für Montagvormittag, 11.03.2019, geplant.

Nachtrag vom 11.03.2019:

Nachdem am Sonntag, den 10.03.2019, die Mordkommission "Ziegel" die Ermittlungen zu einem Tötungsdelikt in der Ziegelstraße aufnahm, liegt das Ergebnis der Obduktion vor.

Die Obduktion der beiden getöteten Kinder ergab, dass Schnittverletzungen todesursächlich waren.

Der Gesundheitszustand des schwerverletzten Tatverdächtigen hatte sich zunächst stabilisiert, ist aber weiterhin kritisch. Da er nicht ansprechbar ist, ist die Motivlage unklar. Nach den ersten Erkenntnissen ist er noch nicht polizeilich in Erscheinung getreten.

Nachtrag vom 21.03.2019

Am Mittwochvormittag, den 20.03.2019, verstarb der schwerverletzte Tatverdächtige des Tötungsdeliktes. Die am Donnerstag, den 21.03.2019, durchgeführte Obduktion seines Leichnams ergab, dass multiples Organversagen todesursächlich war.
Anhaltspunkte für einen unbekannten Täter haben sich weiterhin bislang nicht ergeben.