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Polizei Bielefeld setzt Mordkommissionen ein

Tatortvermessung
Polizei Bielefeld setzt Mordkommissionen ein
Übersicht der von der Polizei Bielefeld aktuell eingesetzten Mordkommissionen.
Sonja Rehmert

Das Polizeipräsidium Bielefeld ist als Kriminalhauptstelle bei bestimmten (schweren) Straftaten und bei besonderen Einsatzlagen für den gesamten Regierungsbezirk Detmold zuständig. Unser Qualitätsanspruch ist es, von Anfang an alles zu tun, um ein Tötungsdelikt aufzuklären. Daher wird auch im Zweifelsfall eine Mordkommission eingerichtet.

Im Jahr 2017 wurden 12 Tötungsdelikte in Bielefeld begangen. In 10 Fällen blieb es dabei beim Versuch. 11 der 12 Taten wurden aufgeklärt. Mordkommissionen des PP Bielefeld kamen in ganz Ostwestfalen im Jahr 2017 in 51 Fällen zum Einsatz.

08.10.2018 - Schwer verletzte Frau - MK Walther nimmt Ermittlungen auf

Am Montag, den 08.10.2018, erlitt eine 37-Jährige in ihrer Wohnung an der Herforder Straße schwere Verletzungen. Die Mordkommission Bielefeld nahm die Ermittlungen auf.

Gegen 03:05 Uhr rief der 53-jährige Ehemann telefonisch um Hilfe. Die eingesetzten Polizeibeamten fanden in der gemeinsamen Wohnung an der Herforder Straße seine 37-jährige Ehefrau schwer verletzt auf. Die behandelnde Notärztin stellte Lebensgefahr fest. Die Umstände, die zu den erlittenen Verletzungen führte, sind noch unklar.

Die eingesetzten Polizeibeamten nahmen den 53-Jährigen in Gewahrsam.

Da eine Gewalttat nicht ausgeschlossen werden kann, nahm die 9-köpfige Mordkommission "Walther", unter Leitung des Kriminalhauptkommissars Jürgen Kollien, die Ermittlungen in alle Richtungen auf.

Nachtrag 09.10.2018

Beamte der Mordkommission "Walther" führten den nach dem Auffinden einer verletzten 37-Jährigen in Gewahrsam genommenen Ehemann heute, 09.10.2018, einem Haftrichter vor. Das Opfer befindet sich weiter in Lebensgefahr.

Die Untersuchungen ergaben, dass die Verletzungen der Ehefrau durch Gewalteinwirkungen gegen den Kopf entstanden waren. Die Ermittlungen der Mordkommission erhärteten den Tatverdacht gegen den 53-jährigen Ehemann. Der Tatverdächtige schweigt zu den Vorwürfen.

Kriminalbeamte führten den Tatverdächtigen heute Mittag dem Haftrichter vor, der einen Untersuchungs-Haftbefehl wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung erließ.

03.10.2018 - Versuchtes Tötungsdelikt an der BAB 30

Am Mittwoch, 03.10.2018, erhielt die Polizei gegen 04:00 Uhr Kenntnis von einer überfallartigen Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppierungen in Herford - Kirchlengern.

Offenbar wurde an einer Ampel nahe der Autobahnabfahrt "Kirchlengern" der BAB 30 eine Streitigkeit fortgesetzt, die ihren Anfang auf einer Party im Kaiser-Center in Löhne genommen hatte. Hier stieß die insgesamt ca. 10-köpfige Personengruppe aufeinander, wobei zwei Personen im Verlauf der Streitigkeiten durch Messerstiche verletzt wurden.

Von den Verletzten erlitt ein 21-Jähriger so schwere Verletzungen, dass er zunächst in Lebensgefahr schwebte. Nach einer Notoperation im Klinikum Herford besteht zurzeit keine Lebensgefahr mehr. Da von einem versuchten Tötungsdelikt ausgegangen wird, hat die Mordkommission "Dickert" der Polizei Bielefeld und Polizei Herford, unter der Leitung von Kriminalhauptkommissarin Jutta Horstkötter, die Ermittlungen aufgenommen.

25.09.2018 - Mann verstirbt nach Stichverletzungen

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Bielefeld und der Polizei Bielefeld nach einem Tötungsdelikt in Minden-Leteln

Am Dienstag, den 25.09.2018, erhielt die Polizei in Minden, gegen 01:30 Uhr, Kenntnis von einer schwer verletzten Person in einer Wohnung in Minden, Ortsteil Leteln. Nach ersten Erkenntnissen erlitt ein 40- jähriger Mindener Stichverletzungen im Oberkörperbereich. Der Mann verstarb noch vor Ort an seinen Verletzungen.

Die Ermittlungen wurden am frühen Morgen von der Polizei in Bielefeld übernommen, die die Ermittlungen gemeinsam mit Beamten der Polizei Minden- Lübbecke im Rahmen der Mordkommission "Leteln", unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Jürgen Kollien, führt. Am Morgen fand eine umfangreiche Tatortaufnahme statt.

Erste Ermittlungen haben ergeben, dass von vier Personen in einer Wohnung gemeinsam Alkohol konsumiert wurde. Ein 30-jähriger Mann hat dann, aus bisher unbekannten Gründen, auf das 40-jährige Opfer eingestochen. Der 40-Jährige erlitt so schwere Verletzungen, dass Reanimationsmaßnahmen eines Notarztes erfolglos verliefen. Der 30-jährige Tatverdächtige konnte im Rahmen einer Fahndung festgenommen werden. Aufgrund seiner Alkoholisierung, war eine Vernehmung bis jetzt nicht möglich. In der Wohnung befand sich ein weiterer 38-jähriger Mann, der leicht verletzt wurde. Die Ermittlungen dauern an.

23.09.2018 - Türsteher nach Streit in Bad Oeynhausen mit Schusswaffe verletzt

Nachtrag 01.10.2018

Neun der vorläufig festgenommenen Tatverdächtigen wurden noch am Freitag wieder auf freien Fuß gesetzt. Von den drei Haupttatverdächtigen, gegen die das Amtsgericht Bielefeld bereits im Vorfeld der Durchsuchungen Haftbefehle erlassen hatte, traten der 26- und der 38 Jährige die Untersuchungshaft an.

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand der Mordkommission "Werre" hat sich der dritte Haupttatverdächtige bereits am Mittwoch, 26.09.2018, in den Irak abgesetzt. Der 30-Jährige war über den Flughafen Frankfurt (Main) ausgereist. Bei den Durchsuchungen fanden die Ermittler am vergangenen Freitag, 28.09.2018, Reiseunterlagen des zuletzt in Bad Oeynhausen wohnenden, 30-jährigen Deutsch-Irakers. Gegen ihn wurde ein Internationaler Haftbefehl beantragt.

Im Rahmen kriminaltechnischer Untersuchungen soll nun geklärt werden, ob die sichergestellte scharfe Schusswaffe tatsächlich bei der Tatausführung zum Einsatz kam. Zudem sollen die möglichen Tathandlungen der 18-köpfigen Tätergruppe analysiert und gerichtsfest aufgearbeitet werden.

Nachtrag 28.09.2018

Nach der Auseinandersetzung zwischen einer 18-köpfigen Männergruppe und zwei Türstehern an einem Bad Oeynhausener Club am Sonntag, 23.09.2018, hat die Polizei am Freitagmorgen, 28.09.2018, mit Durchsuchungen begonnen, zwei Haftbefehle vollstreckt und insgesamt 11 Personen festgenommen. Zudem stellten Polizeibeamte diverse Waffen sicher.

In den frühen Morgenstunden begannen die Durchsuchungen an zwei Wohnhäusern in Bad Oeynhausen unter Beteiligung von Spezialeinheiten der Polizei NRW. Dabei handelte es sich nach den Erkenntnissen der Polizei um Häuser, die ausschließlich von den Tatverdächtigen oder deren Angehörigen genutzt werden.

Die Beamten der Spezialeinheiten sorgten für den Zugang in die Gebäude und fesselten die tatverdächtigen Männer.

Polizisten einer Spezialeinheit entdeckten auf einem Nachttisch eine scharfe Schusswaffe, die ein 38-jähriger Mann dort griffbereit deponiert hatte.

Unter den 11 Festgenommenen befanden sich zwei der per Haftbefehl gesuchten Männer. Darunter ein 26- und der 38-Jährige mit der bereitgelegten Waffe. Die Männer kommen aus Bad Oeynhausen. Sie sind Deutsche mit kurdischer Abstammung und haben einen Bezug in den Irak. Die Mordkommission prüft bei den übrigen festgenommenen Männern eine mögliche Tatbeteiligung an der Auseinandersetzung vor dem Club in Bad Oeynhausen.

Bei den Durchsuchungen nach Beweismitteln stellten die Ermittler der Mordkommission, unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Markus Mertens, eine scharfe Pistole, eine PTB-Schreckschusspistole, Messer, Baseballschläger, Totschläger und Schlagringe sicher.

Der Einsatzleiter, Kriminaldirektor Bernd Flake, äußerte sich zufrieden: "Mein oberstes Ziel bestand darin, Gefahrenmomente insbesondere für unbeteiligte Personen auszuschließen. Das Auffinden einer einsatzbereiten Pistole neben dem Bett verdeutlicht die Gefährlichkeit für alle beteiligten Personen. Durch die umfangreichen Ermittlungen der Mordkommission, die unter Hochdruck gearbeitet hat, haben wir heute erfolgreich Festnahmen durchführen können und sind jetzt in der Lage, um mit unseren Anschlussermittlungen zu beginnen."

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Bielefeld, der Polizei Bielefeld und der Polizei Minden-Lübbecke

Nach vorangegangenen Streitigkeiten, zwischen Gästen und Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes eines Clubs, sind am Sonntag, 23.09.2019, zwei Türsteher verletzt vorden. Dabei erlitt ein Servicemitarbeiter eine Schussverletzung.

Gegen 02:45 Uhr wiesen zwei Türsteher zwei unbekannte Männer aus einer Discothek an der Mindener Straße, in Nähe eines Einkaufsparks.

Kurze Zeit später, nachdem die Türsteher von ihrem Hausrecht Gebrauch gemacht hatten, tauchte eine Personengruppe, die aus etwa 18 Männern bestand, am Eingang des Clubs auf. Sie attackierten die Türsteher mit Faustschlägen, Tritten und Schlagwerkzeugen. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand haben während der Auseinandersetzung mindestens zwei Angreifer mit Faustfeuerwaffen aus kurzer Distanz auf die Servicemitarbeiter geschossen.

Bei dem Angriff wurde einer der beiden 28-jährigen Sicherheitskräfte leicht und der andere schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Beide Männer wurden nach der medizinischen Erstversorgung von Rettungssanitätern in Krankenhäuser gefahren.

Die tatverdächtigen Personen - darunter die Schützen - flohen mit mehreren Pkw in Richtung der Autobahn 30. Die eingeleitete Polizeifahndung führte im Anschluss an die Tat nicht auf die Spur der Täter.

Die Ermittlungen, wegen eines versuchten Tötungsdelikts, werden von der Staatsanwaltschaft Bielefeld gemeinsam mit einer Mordkommission des Polizeipräsidiums Bielefeld geführt. Der Leiter der Mordkommission "Werre" Kriminalhauptkommissar Markus Mertens leitet ein Ermittlungsteam mit 14 Beamten und erhält Unterstützung durch Ermittler der Kriminalpolizei Minden-Lübbecke. Derzeit dauern die Ermittlungen und die Auswertung eines Videos einer Überwachungskamera der Diskothek an.

Die Ermittler der Mordkommission bitten Zeugen um Hinweise zu den beiden aus dem Club verwiesenen Männern und zu der angreifenden Personengruppe.

Polizeipräsidium Bielefeld / Kriminalkommissariat 11 / 0521/545-0

23.09.2018 - Messerattacke in Bad Oeynhausen - Mann lebensgefährlich verletzt

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Bielefeld, der Polizei Bielefeld und der Polizei Minden-Lübbecke

Bei einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern ist am Sonntag, 23.09.2018, ein Mann mit Messerstichen in Nähe des Bahnhofs Bad Oeynhausen lebensgefährlich verletzt worden. Streifenbeamte nahmen in Tatortnähe mögliche beteiligte Personen fest.

Um 01:38 Uhr erhielt die Leitstelle der Polizei Minden-Lübbecke Meldungen über eine Schlägerei an der Lindenstraße. Nach der Auseinandersetzung fanden Polizeibeamte einen 28-jährigen Verletzten in Nähe der Einmündung zur Brunnenstraße. Ein Notarzt und Rettungssanitäter führten die medizinische Erstversorgung des Verletzten durch. Aufgrund der Verletzungen konnte eine Lebensgefahr für den 28-Jährigen aus Hiddenhausen zunächst nicht ausgeschlossen werden.

Im Rahmen der Fahndung gelang es Beamten der Polizei Minden-Lübbecke mehrere Männer in der Nähe des Tatorts festzunehmen, die mit der Auseinandersetzung in Verbindung stehen könnten. Ein weiterer möglicher Tatverdächtiger wurde nach Anschlussermittlungen am Sonntag vorläufig festgenommen. Nach ihren Vernehmungen durften alle Personen die Polizei zunächst wieder verlassen.

Die Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts werden von der Staatsanwaltschaft Bielefeld gemeinsam mit einer Mordkommission des Polizeipräsidiums Bielefeld geführt. Der Leiter der Mordkommission "Linden" Kriminalhauptkommissar Jürgen Kollien leitet ein Ermittlungsteam mit 12 Beamten und erhält Unterstützung durch Ermittler der Kriminalpolizei Minden-Lübbecke. Derzeit dauern die Ermittlungen an.

Die Ermittler der Mordkommission bitten Zeugen um Hinweise zu der Tat und den beteiligten Personen unter:

Polizeipräsidium Bielefeld / Kriminalkommissariat 11 / 0521/545-0