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Polizei Bielefeld setzt Mordkommission ein

Tatortvermessung
Polizei Bielefeld setzt Mordkommission ein
Tötungsdelikt in Bad Salzuflen
Sonja Rehmert

Das Polizeipräsidium Bielefeld ist als Kriminalhauptstelle bei bestimmten (schweren) Straftaten und bei besonderen Einsatzlagen für den gesamten Regierungsbezirk Detmold zuständig. Unser Qualitätsanspruch ist es, von Anfang an alles zu tun, um ein Tötungsdelikt aufzuklären. Daher wird auch im Zweifelsfall eine Mordkommission eingerichtet.

2018 wurden 1 fahrlässige Tötung und 5 Totschlagsversuche begangen (2017: 9 Totschlagsversuche). Alle Taten wurden aufgeklärt. Insgesamt wurden Mordkommissionen des PP Bielefeld in ganz Ostwestfalen in 42 Fällen eingesetzt.

24.03.2020 - Tötungsdelikt in Bad Salzuflen - MK Mozart

Beamte der Bielefelder Mordkommission haben die Ermittlungen zu einem Tötungsdelikt, dass sich in den Morgenstunden des Dienstags, 24.03.2020, in Bad Salzuflen ereignete, aufgenommen. Nach den derzeitigen Erkenntnissen nahm sich ein Familienvater das Leben, nachdem er zuvor seine Frau verletzt hatte. Er steht zudem im Verdacht, seinen Sohn getötet zu haben.

Gegen 08:40 Uhr meldeten Bad Salzulfer der Polizei Lippe über Notruf eine verletzte Frau auf der Mozartstraße. Nach einer medizinischen Erstversorgung wurde die 42-Jährige in ein Krankenhaus gebracht.

In einem Mehrfamilienhaus an der Mozartstraße fanden Polizeibeamte in einer Wohnung den Leichnam ihres 43-jährigen Ehemannes und des gemeinsamen Sohnes. Nach den bisherigen Ermittlungen gehen die Beamten davon aus, dass der 43-Jährige seinem Sohn tödliche Verletzungen zugefügt hat und sich anschließend das Leben nahm. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar und Gegenstand der andauernden Ermittlungen.

Kriminalhauptkommissar Ralf Gelhot leitet die Mordkommission "Mozart", die gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Detmold an der Aufklärung des Tötungsdelikts arbeitet.

21.03.2020 - Messerangriff in Herford - MK Frieda

Am Freitag, 20.03.2020, kam es nach bisherigen Erkenntnissen in Herford zu Auseinandersetzungen zwischen zwei Gruppierungen, in deren Verlauf gegen 18 Uhr ein 18-jähriger Mann aus Bad Oeynhausen im Bereich der Diebrocker Straße durch einen Messerangriff schwer verletzt wurde. Ein versuchtes Tötungsdelikt kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, so dass die 14-köpfige Mordkommission "Frieda" des Polizeipräsidiums Bielefeld, unter Leitung von Kriminalhauptkommissar Alexander Scholz, mit Unterstützung der Polizei Herford, die Ermittlungen aufnahm.

Dem Messerangriff soll nach ersten Zeugenaussagen gegen 17.30 Uhr ein Angriff mit einem fahrenden PKW gegen einen Fußgänger auf der Diebrocker Straße vorausgegangen sein. Bei dem späteren Opfer des Messerangriffs soll es sich um den Fahrer des PKW handeln, der angeblich vorsätzlich auf einen Rivalen auf der Straße zugefahren sein soll. Ob diese Angaben zutreffend sind, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Aufklärung des Sachverhalts gestaltete sich vor Ort für die Polizei wegen auftretender größerer Gruppen von bis zu 20 Personen und voneinander abweichenden Zeugenaussagen teils schwierig. Die Polizei stellte vor Ort ein Messer sicher und nahm einen Verkehrsunfall auf, bei dem ein PKW gegen eine Mauer gefahren war. Festnahmen erfolgten bislang nicht.

Das Opfer des Messerangriffs wurde schwer am Kopf verletzt und musste sich im Krankenhaus einer Operation unterziehen. Lebensgefahr besteht nicht. Die laufenden Ermittlungen der Mordkommission konzentrieren sich derzeit darauf, den Sachverhalt weiter zu erhellen sowie Beteiligungen, Tatbeiträge und Hintergründe der Tat zu klären.

28.02.2020 - Verdacht einer schweren Brandstiftung tateinheitlich mit einem versuchten Tötungsdelikt in Lübbecke - MK Grill

Ermittler der Kriminalpolizei gehen dem Verdacht nach, dass es sich bei dem Geschehen am Donnerstag, den 28.02.2020, in einem bewohnten Gebäude an der Bäckerstraße in Lübbecke um eine Brandstiftung handelte.

Gegen Mitternacht wurde die Feuerwehr zu einer Rauchentwicklung in einem Restaurant an der Bäckerstraße gerufen.

Nach den ersten Löscharbeiten sichteten sie zusammen mit Polizeibeamten den Brandort. Bei der Inaugenscheinnahme ergaben sich Hinweise darauf, dass brennbares Material eventuell derart präpariert worden war, dass es zu einer Ausbreitung des Feuers auf weitere Gegenstände innerhalb des Gebäudes sowie des Gebäudes selbst hätte kommen sollen.

Zum Zeitpunkt der mutmaßlichen Brandstiftung hielten sich Personen in der Wohnung über dem betroffenen Restaurant auf, welche letztlich unverletzt blieben. Es wird unter anderem dem Verdacht nachgegangen, ob der oder die Täter bei der Brandlegung auch den Tod der Wohnungsbewohner in Kauf genommen haben.

Aus diesem Grund hat das Kriminalkommissariat 11 der Polizei Bielefeld die Ermittlungen übernommen. Unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Alexander Scholz klärt nun die elfköpfige Mordkommission "Grill" die näheren Hintergründe der Tat auf.

Da es sich um einen arabischen Grill handelte, kann eine politisch motivierte Straftat zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden.

Die Ermittlungen zum Tathergang und dem Tatmotiv dauern weiter an.

13.02.2019 - Tötungsdelikt in Bielefeld-Milse - MK Wiesen

Dritte Meldung vom 13.02.2020

Der unter dringendem Tatverdacht festgenommene 48-jährige Mann machte in seiner ersten Anhörung geständige Angaben.

Wir berichteten dass die Suchmaßnahmen nach der Tatwaffe noch andauern.

Inzwischen gab der Beschuldigte an, dass er das Messer in einen Bach geworfen habe. Am heutigen späten Vormittag konnte die Tatwaffe durch Beamte der Mordkommission im Wellbach in Bielefeld Baumheide an der Stelle aufgefunden werden, die zuvor von dem Beschuldigten beschrieben wurde.

Die Suchmaßnahmen konnten danach abgebrochen werden.

Der Mann wird heute Nachmittag dem Haftrichter vorgeführt.

 

Zweite Meldung vom 13.02.2020

Wie berichtet, hatten am Mittwochmorgen, 12.02.2020 gegen 08:20 Uhr Spaziergänger an der Wiesenstraße in Milse eine tote Frau aufgefunden. Es musste von einem Gewaltverbrechen ausgegangen werden, weshalb beim PP Bielefeld die Mordkommission "Wiesen" eingerichtet wurde

Link zur ersten Pressemeldung: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12522/4518751

Die Obduktion ergab, dass mehrere Messerstiche zum Tode der Frau geführt hatten.

Noch am Mittwoch konnte die Identität der Frau geklärt werden. Es handelt sich um eine 49-jährige Bielefelderin. Ihr Lebensgefährte hatte sie bei der Polizei als vermisst gemeldet, da sie am Dienstagabend nicht in die gemeinsame Wohnung zurückgekehrt war.

Im Rahmen der weiteren Ermittlungen ergaben sich Hinweise auf einen Bekannten der Getöteten, mit dem sie bis in das Jahr 2019 ein Verhältnis unterhielt. Im Juli 2019 erstattete das Opfer eine Strafanzeige gegen diesen Mann, unter anderem wegen Körperverletzung. In dieser Sache war bereits beim Amtsgericht Bielefeld ein Gerichtstermin anberaumt, der aber noch nicht stattgefunden hat.

Im Umfeld der Wohnung des Mannes konnte der Pkw des Opfers aufgefunden werden. Das Fahrzeug wurde zur Spurensicherung sichergestellt.

Der Mann selbst konnte an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Die erste Anhörung des 48-jährigen sowie die weiteren Ermittlungen, u.a. eine Durchsuchung der Wohnung des Mannes, ergaben einen dringenden Tatverdacht. Es wurden Spuren gesichert, die nun noch genauer ausgewertet werden müssen.

Der Bielefelder mit kapverdischer Staatsangehörigkeit wurde am späten Mittwochnachmittag festgenommen und wird heute dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Da die Tatwaffe bislang nicht aufgefunden wurde, werden die Suchmaßnahmen fortgeführt.

Auch die Ermittlungen zum Tatmotiv dauern an.

 

Erste Meldung vom 12.02.2020

Ein Ermittlungsteam des Kriminalkommissariats 11 war am Mittwochmorgen, 12.02.2020, an der Wiesenstraße im Einsatz. In Nähe der Einmündung Schelpmilser Weg war eine tote Frau entdeckt worden.

Spaziergänger hatten gegen 08:20 Uhr eine leblose Frau an der Wiesenstraße, einer schmalen Verbindungsstraße zwischen Baumheide und Milse, gefunden und die Polizei informiert. Nach den ersten Erkenntnissen konnten Streifenbeamte ein Gewaltverbrechen nicht ausschließen.

Vor Ort übernahmen Kriminalbeamte die Ermittlungen und sicherten mögliche Spuren. Vorranging gilt es, die Identität der Frau zu klären. Weitere Ermittlungen werden sich darauf konzentrieren, ob es sich bei der Örtlichkeit um den eigentlichen Tatort handelt. Um mögliche Spuren zu entdecken, werden Beamte einer Hundertschaft und Beamte mit Diensthunden in den Nachmittagsstunden vor Ort erscheinen.

Weil die Ermittler der Kriminalpolizei derzeit von einem Gewaltverbrechen ausgehen, haben sie ihre gewonnen Erkenntnisse der Staatsanwaltschaft Bielefeld mitgeteilt. Frau Kriminalhauptkommissarin Jutta Horstkötter leitet die Mordkommission "Wiesen" und ermittelt gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Bielefeld zu einem Tötungsdelikt.

Weitere Details zu den laufenden Ermittlungen können nicht vor Abschluss der Obduktion bekannt gegeben werden.

Für die Ermittler können Beobachtungen an der Örtlichkeit von Bedeutung sein. Sie fragen, wem sind Personen oder Fahrzeuge an der Wiesenstraße aufgefallen?

Hinweise nimmt jede Polizeidienstelle oder die Bielefelder Mordkommission entgegen:

Polizeipräsidium Bielefeld / Kriminalkommissariat 11 / 0521/545-0

19.01.2020 - Versuchtes Tötungsdelikt in Versmold - MK Versmold

Am Samstag, 18.01.2020, erhielt die Polizei Gütersloh Kenntnis von einer Auseinandersetzung vor der kommunalen Unterbringungseinrichtung in der Bielefelder Straße in Versmold, bei der eine Person durch einen Messerstich schwer verletzt wurde. Nach ersten Erkenntnissen erlitt ein 25-jähriger syrischer Zuwanderer mit aktuell unbekanntem Wohnort eine Stichverletzung im Oberkörperbereich. Der Mann ist außer Lebensgefahr.

Erste Ermittlungen haben ergeben, dass es im Eingangsbereich der Einrichtung aus noch ungeklärter Ursache zu einem Streit zwischen zwei Männern gekommen ist, in dessen Verlauf ein Streitbeteiligter unvermittelt auf das 25-jährige Opfer einstach. Hinzugerufene Rettungskräfte versorgten den Geschädigten und brachten ihn in ein Krankenhaus, in dem er stationär verblieb.

Der Tatverdächtige, ein 28-jähriger Eritreer, der in der kommunalen Unterbringungseinrichtung in der Bielefelder Straße gemeldet ist, konnte vor Ort widerstandslos festgenommen werden und wurde am Sonntag einer Haftrichterin vorgeführt. Der Täter sitzt auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bielefeld in Untersuchungshaft. Die Tatwaffe wurde bislang nicht aufgefunden.

Die Ermittlungen wurden am Abend von der Polizei in Bielefeld übernommen, die die Ermittlungen gemeinsam mit Beamten der Polizei Gütersloh im Rahmen der neunköpfigen Mordkommission "Versmold", unter der Leitung von Kriminalhauptkommissarin Jutta Horstkötter, führt. Noch in der Nacht fand eine umfangreiche Spurensicherung am Tatort statt.

Die Ermittlungen dauern an.

16.01.2020 - Verdacht auf ein Tötungsdelikt im Bielefelder Westen - MK Siegfried

Zweite Meldung vom 16.01.2020

Nach der Obduktion des 54-Jährigen Anwohners der Siegfriedstraße am Mittwoch, 15.01.2020, haben sich die Hinweise auf ein Gewaltverbrechen konkretisiert.

Der ermittelnde Staatsanwalt Herr Christoper York äußerte sich zu der Obduktion: "Von den Rechtsmedizinern haben wir erfahren, dass mehrere Schussverletzungen zum Tod des 54-Jährigen führten. Nach dem jetzigen Ermittlungsstand gehen wir von einem Tötungsdelikt aus."

Kriminalhauptkommissar Ralf Gelhot, als Leiter der Mordkommission "Siegfried", bittet um Hinweise zu der Tat und fragt: "Den Tatzeitraum können wir mittlerweile eingrenzen auf die Zeit zwischen Samstagabend und Montagnacht. Wer hat etwas Verdächtiges im Bereich des Wohnhauses an der Einmündung Siegfriedstraße und Schlosshofstraße wahrgenommen? Wem sind Personen aufgefallen oder wer hat etwas Auffälliges gehört, wie zum Beispiel Schussgeräusche?"

 

Erste Meldung vom 15.01.2020

Ein Ermittlungsteam des Kriminalkommissariats 11 ist seit Mittwoch, 15.01.2020 an der Siegfriedstraße im Einsatz.

Polizeibeamte waren in der Nacht gegen 00:50 Uhr zu einem Wohnhaus an der Einmündung Schlosshofstraße gerufen worden. Nach den ersten Erkenntnissen soll ein 54-jähriger Anwohner tot in einer Wohnung gefunden worden sein. Weil nach dem jetzigen Kenntnisstand ein Gewaltverbrechen nicht ausgeschlossen werden kann, haben Kriminalbeamte die Ermittlungen gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Bielefeld aufgenommen.

Die Ermittler sind aktuell noch vor Ort, um tatrelevante Spuren zu sichern und einen möglichen Tathergang aufzuklären. Weil Hinweise auf ein Gewaltverbrechen vorliegen steht für die Kriminalbeamten die Ermittlung der Todesursache im Vordergrund. Dazu ist noch am Mittwoch eine Obduktion geplant.

Nach dem aktuellen Informationsstand können keine weiteren Details zu den laufenden Ermittlungen bekannt gegeben werden.

Wenn neue, gesicherte Erkenntnisse vorliegen und keine anstehenden Ermittlungsschritte gefährdet werden, wird gegebenenfalls eine gesonderte Berichterstattung erfolgen.

10.01.2020 - Tot aufgefunde Frau in einer Wohnung in Borgholzhausen - MK Uphof

Zweite Meldung vom 10.01.2020

Im Rahmen der Obduktion am Mittwoch, den 08.01.2020, wurde beim Opfer ein massives Schädelhirntrauma als Folge erheblicher äußerer Gewalteinwirkungen festgestellt.

Am Donnerstagabend, 09.01.2020, wurde der 36-jährige Lebensgefährte des Opfers dem Haftrichter beim Amtsgericht Bielefeld vorgeführt. Dieser ordnete die Untersuchungshaft unter dem Tatvorwurf des Totschlags an. Die Ermittlungen dauern an.

 

Erste Meldung vom 08.01.2020

Am Mittwochmorgen, 08.01.2020, fanden hinzugerufene Polizeibeamte die 37-jährige Frau leblos in ihrer Wohnung an der Straße Am Uphof.

Ein Bekannter der 37-jährigen Borgholzhausenerin verständigte gegen 08:00 Uhr die Polizei, da sie ihm die Wohnungstür nicht öffnete.

Polizeibeamte suchten das Mehrfamilienhaus auf und öffneten die Wohnungstür. In der Wohnung fanden sie die 37-Jährige reglos am Boden liegend vor. Erste Hinweise deuten auf eine äußere Gewalteinwirkung hin. Eine Obduktion soll Aufschluss über die genaue Todesursache geben.

Daraufhin nahm die Kriminalpolizei Bielefeld gemeinsam mit Gütersloher Beamten die Ermittlungen auf. Die zehnköpfige Mordkommission "Uphof" unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Tobias Beuscher ermittelt in dem Tötungsdelikt. Zwei Männer, die in Kontakt mit der Frau gestanden haben sollen, werden derzeit vernommen. Die Ermittlungen zum Tathergang dauern weiter an.

05.01.2020 - Tötungsdelikt auf offener Straße am Busbahnhof in Preußisch Oldendorf - MK Markt

Am Sonntagnachmittag, 05.01.2020, wurde ein 58-jähriger Mann aus Preußisch Oldendorf nach einem Tötungsdelikt auf offener Straße am Busbahnhof Preußisch Oldendorf vorläufig festgenommen. Bei der Getöteten handelt es sich um eine 54-jährige Frau aus Preußisch Oldendorf. Eine 14-köpfige Mordkommission "Markt" unter Leitung von Kriminalhauptkommissar Ralf Gelhot des Polizeipräsidiums Bielefeld nahm mit Unterstützung der Polizei Minden-Lübbecke die Ermittlungen auf.

Nach den bisherigen Erkenntnissen schoss der Tatverdächtige gegen 14.10 Uhr auf offener Straße - nach derzeitigen Zeugenaussagen einmal hörbar - mit einer Schusswaffe auf seine von ihm getrennt lebende Ehefrau. Die Frau verstarb daraufhin noch am Tatort. Mehrere Passanten überwältigten den Tatverdächtigen nach dem Angriff im Nahbereich des Tatortes und hielten ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest. Er wurde vorläufig festgenommen. Die Schusswaffe wurde aufgefunden und sichergestellt. Die Polizei spricht den Passanten Dank für ihr verantwortungsbewusstes und couragiertes Handeln aus.

Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Wie es zu dem Aufeinandertreffen auf offener Straße kam und ob eine Erlaubnis für den Waffenbesitz des Tatverdächtigen vorlag, ist ebenfalls Gegenstand der andauernden Ermittlungen der Mordkommission.

27.12.2019 - Frau tot in Wohnung aufgefunden - Bielefelder unter Mordverdacht festgenommen - MK Bremer

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Bielefeld und des PP Bielefeld

Am frühen Morgen des Montag, 23.12.2019, wurde ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Bremer Straße in Bielefeld auf lautes Hundegebell aus einer Nachbarwohnung aufmerksam. Da das Gebell nicht nachließ und ihm das ungewöhnlich erschien, informierte er die Polizei.

Die Beamten befürchteten einen Notfall und drangen in die Wohnung ein, wo sie die 34-jährige Bewohnerin tot auffanden.

Die anschließenden Ermittlungen des zuständigen Kriminalkommissariats 11 beim PP Bielefeld ergaben erste Hinweise auf eine mögliche Fremdeinwirkung. Die Staatsanwaltschaft Bielefeld wurde eingeschaltet.

Am Vormittag des 24.12.2019 fand die Obduktion des Leichnams statt. Die Rechtsmediziner fanden heraus, dass die junge Frau Opfer einer Gewalttat geworden war. Als konkrete Todesursache wurde Erwürgen festgestellt.

Zur Aufklärung der Tat wurde beim PP Bielefeld die Mordkommission "Bremer" unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Ralf Gelhot eingerichtet.

Im Rahmen der Ermittlungen ergab sich ein Tatverdacht gegen einen 59-jährigen Nachbarn aus demselben Haus. Zeugenangaben zufolge habe es zwischen dem Opfer und dem Tatverdächtigen am Abend vor dem Auffinden der Toten einen Streit gegeben.

Der 59-jährige wurde am Mittwoch, 25.12.2019 in den Mittagsstunden durch die Mordkommission an der Anschrift seiner Mutter festgenommen.

Bei den weiteren Ermittlungen ergaben sich Anhaltspunkte, die den Tatverdacht erhärteten.

Am Nachmittag des Donnerstags, 26.12.2019, wurde der Tatverdächtige dem Haftrichter beim Amtsgericht Bielefeld vorgeführt. Dieser Erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bielefeld einen Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts des Mordes.

Der 59-jährige schweigt derzeit zu den Vorwürfen und wird anwaltlich vertreten.

Die Mordkommission ermittelt weiter, um die Tat lückenlos aufzuklären.