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Polizei Bielefeld setzt Mordkommission ein

Tatortvermessung
Polizei Bielefeld setzt Mordkommission ein
Tötungsdelikt in Minden
Sonja Rehmert

Das Polizeipräsidium Bielefeld ist als Kriminalhauptstelle bei bestimmten (schweren) Straftaten und bei besonderen Einsatzlagen für den gesamten Regierungsbezirk Detmold zuständig. Unser Qualitätsanspruch ist es, von Anfang an alles zu tun, um ein Tötungsdelikt aufzuklären. Daher wird auch im Zweifelsfall eine Mordkommission eingerichtet.

2018 wurden 1 fahrlässige Tötung und 5 Totschlagsversuche begangen (2017: 9 Totschlagsversuche). Alle Taten wurden aufgeklärt. Insgesamt wurden Mordkommissionen des PP Bielefeld in ganz Ostwestfalen in 42 Fällen eingesetzt.

03.08.2020 - Versuchtes Tötungsdelikt in Rahden - MK Nordwest

Bei einer Auseinandersetzung hat ein Mann am Freitag, 31.07.2020, an den Straßen Im Westerfeld und am Nordweg drei Bekannte mit einem Messer angegriffen. Die Staatsanwaltschaft Bielefeld und das Polizeipräsidium Bielefeld ermitteln gemeinsam mit der Mordkommission "Nordwest" zu einem versuchten Tötungsdelikt.

Gegen 17:30 Uhr hielten sich drei Rahdener in in einem Wohnhaus Im Westerfeld auf. Dabei entwickelte sich zwischen einem 38-Jährigen und einem weiteren Mann ein verbaler Streit. Im Verlauf der Auseinandersetzung griff der 38-Jährige zu einem Messer und verletzte den 43-Jährigen im Bereich des Oberkörpers.

Ein weiterer 43-jähriger Rahdener wollte helfend in die Situation eingreifen und wurde ebenfalls durch den 38-Jährigen mit dem Messer angegriffen. Dieser 43-Jährige erlitt massive Verletzungen an den Händen und im Bereich des Oberkörpers.

Im Anschluss verließ der Angreifer den Tatort und begab sich zu einem Haus am Nordweg. Dort griff der 38-Jährige einen 53-jährigen Rahdener ebenfalls mit einem Messer an. Dem 53-Jährigen gelang es den Angriff abzuwehren.

Wenig später nahmen hinzugerufene Polizeibeamte den 38-Jährigen fest. Er wird des versuchten Totschlags verdächtigt. Dazu hat die Staatsanwaltschaft Bielefeld gemeinsam mit der Mordkommission "Nordwest" die Ermittlungen aufgenommen. Kriminalhauptkommissar Jürgen Kollien erhält in der Mordkommission Unterstützung durch Mindener Kriminalbeamte. Hintergründe zu der Auseinandersetzung sind Bestandteil der andauernden Ermittlungen.

Bei der Vorführung des Tatverdächtigen am Samstag, 01.08.2020 erließ ein Richter des Amtsgerichts Bielefeld - auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bielefeld - einen Haftbefehl zur Untersuchungshaft.

15.06.2020 - Versuchtes Tötungsdelikt in Herzebrock-Clarholz - MK "Klar"

Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern ist am Samstagabend, 13.06.2020, ein rumänischer Staatsbürger an der Clarholzer Straße schwer verletzt worden. Die Staatsanwaltschaft Bielefeld und das Polizeipräsidium Bielefeld ermitteln gemeinsam mit einer Mordkommission zu einem versuchten Todschlag.

Die Einsatzleitstelle der Polizei Gütersloh und die Rettungsleitstelle Gütersloh erhielten gegen 21:25 Uhr Kenntnis von einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern in einem Wohnhaus an der Clarholzer Straße. Das Mehrfamilienhaus - in Nähe der Einmündung Weißes Venn - dient Werksarbeitern der Fleischindustrie als Unterkunft.

Nach den bisherigen Ermittlungen gerieten ein 23- und ein 21-jähriger rumänischer Staatsangehöriger in eine Auseinandersetzung. Dabei stach der 23-Jährige dreimal mit einem Messer zu und verletzte sein Opfer im Rumpfbereich. Der 21-Jährige versuchte selbst dem Angriff zu entgehen und erhielt durch aufmerksame Mitbewohner Unterstützung. Sie warteten mit dem überwältigten Angreifer auf das Eintreffen der Polizei.

Der 21-Jährige wurde nach einer medizinischen Erstversorgung durch Rettungssanitäter in ein Gütersloher Krankenhaus gefahren. Aus medizinischer Sicht soll für ihn keine akute Lebensgefahr bestanden haben.

Polizeibeamte nahmen den 23-Jährigen fest. Er wird des versuchten Todschlags verdächtigt. Dazu hat die Staatsanwaltschaft Bielefeld gemeinsam mit der Mordkommission "Klar" die Ermittlungen aufgenommen. Bernd Kauschke, Erster Kriminalhauptkommissar, erhält in seiner Mordkommission Unterstützung durch Gütersloher Kriminalbeamte. Nähere Hintergründe zu der Auseinandersetzung sind Bestandteil der andauernden Ermittlungen.

Bei der Vorführung des Tatverdächtigen am 14.06.2020 erließ ein Richter des Amtsgerichts Bielefeld - auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bielefeld - einen Haftbefehl zur Untersuchungshaft.

26.05.2020 - Tötungsdelikt in Minden - MK Falke

Bei einer Auseinandersetzung am Sonntagabend, 24.05.2020, erlitt ein Mann in Minden lebensgefährliche Verletzungen. Beamte der Bielefelder Mordkommission nahmen die Ermittlungen auf. Der Schwerverletzte erlag inzwischen im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Zeugen informierten gegen 19:25 Uhr die Polizei über eine Auseinandersetzung und einen stark blutenden Mann in einem Mehrfamilienhaus in der Falkstraße in Minden. Als die Polizisten an dem Wohnhaus eintrafen, fanden sie in einer Wohnung einen schwer verletzten 44-jährigen Mann. Die Beamten trafen in den Räumen auf vier weitere Männer.

Die Hintergründe der Tat sind noch unklar und Gegenstand der derzeitigen Ermittlungen.

Der erste Kriminalhauptkommissar Bernd Kauschke leitet die Mordkommission "Falke", die gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Bielefeld an der Aufklärung des Tötungsdelikts arbeitet.

Die Obduktion des Leichnams hat ergeben, dass das Opfer in Folge einer Einwirkung mit einem Messer verblutet ist.

Die Ermittlungen dauern weiter an. Weitere Auskünfte werden derzeit nicht erteilt.

25.05.2020 - Tötungsdelikt in Bad Oeynhausen - MK Brüder

Nachdem ein Mann aus Bad Oeynhausen in den frühen Morgenstunden des Montags, 25.05.2020, telefonisch gestand, eine Frau getötet zu haben, fanden Polizisten in seiner Wohnung einen Leichnam. Beamte der Bielefelder Mordkommission nahmen die Ermittlungen auf.

Nach den derzeitigen Erkenntnissen meldete sich gegen 00:45 Uhr ein 47-jähriger Mann aus Bad Oeynhausen über Notruf bei der Feuerwehr Minden und gestand eine Frau getötet zu haben. Die Polizisten fanden in der Wohnung des Mannes den Leichnam einer 36-jährigen Frau und nahmen den Tatverdächtigen vorläufig fest.

Die Hintergründe der Tat sind noch unklar und Gegenstand der derzeitigen Ermittlungen.

Der erste Kriminalhauptkommissar Bernd Kauschke leitet die Mordkommission "Brüder", die gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Bielefeld an der Aufklärung des Tötungsdelikts arbeitet.

Die Obduktion des Leichnams ergab, dass die 36-Jährige mit einem Messer getötet wurde.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bielefeld erließ der Richter heute Nachmittag einen Untersuchungshaftbefehl wegen Totschlags gegen den Festgenommenen.

24.05.2020 - Tötungsdelikt in Minden - MK Nordstadt

Am Sonntag, den 24.05.2020, informierte ein Mann gegen 05:20 Uhr die Polizei über Notruf über ein von ihm begangenes Tötungsdelikt. Er gab an, seine im gemeinsamen Haushalt lebende 75-jährige Ehefrau getötet zu haben.

Von den eintreffenden Polizeibeamten ließ sich der 73-jährige Tatverdächtige an der Wohnanschrift in der Imhoffstraße widerstandslos festnehmen. Er wurde dem Polizeigewahrsam zugeführt.

Bei der Ehefrau konnte der eingesetzte Notarzt nur noch den Tod feststellen.

Die laufenden Ermittlungen zum derzeit noch unbekannten Tatmotiv und zum Ablauf der Tat werden durch die eingerichtete Mordkommission "Nordstadt" unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Norbert Freier mit Hochdruck durchgeführt.

Der Tatverdächtige äußert sich nicht zur Sache und ist kriminalpolizeilich bisher nicht in Erscheinung getreten.

Die Obduktion des Leichnams wurde durch die Staatsanwaltschaft Bielefeld für Montag, den 25.05.2020, anberaumt.

04.05.2020 - Versuchtes Tötungsdelikt in Paderborn - MK Mühle

Zweite Meldung vom 04.05.2020

Der 34-jährige Tatverdächtige wurde heute Nachmittag dem Haftrichter vorgeführt. Der Richter erließ einen Untersuchungshaftbefehl wegen versuchten Totschlags.

 

Erste Meldung vom 04.05.2020

Beamte der Bielefelder Mordkommission haben die Ermittlungen zu einem versuchten Tötungsdelikt, dass sich Sonntagmittag, 03.05.2020, in Paderborn ereignete, aufgenommen. Nach den derzeitigen Erkenntnissen verletzte ein 34-Jähriger seinen Vater lebensgefährlich. Er steht zudem im Verdacht, eine Nachbarin und deren Sohn verletzt zu haben.

Gegen 12:30 Uhr meldete eine 40-Jährige der Polizei Paderborn über Notruf den Angriff des Nachbarn an der Mühlenheide. Nachdem ein weiterer Zeuge eine Schlägerei in dem Nachbarhaus meldete, trafen die ersten Streifenwagen am Tatort ein. Die Polizisten forderten den auf der Straße mit einem Messer in der Hand stehenden 34-Jährigen auf, das Messer fallen zu lassen. Der Mann warf das Messer in Richtung der Beamten ohne jemanden zu treffen. Anschließend konnten die Polizisten ihn festnehmen.

In dem Mehrfamilienhaus an der Mühlenheide fanden Polizeibeamte in der gemeinsamen Wohnung den schwerverletzten Vater des 34-Jährigen. Nach den bisherigen Ermittlungen gehen die Beamten davon aus, dass der Sohn seinem 61-jährigen Vater die lebensgefährlichen Verletzungen zugefügt hat.

Nach medizinischen Erstversorgung wurde der 61-Jährige zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die 40-jährige Nachbarin und ihr 4-jähriger Sohn konnten nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar und Gegenstand der andauernden Ermittlungen.

Kriminalhauptkommissar Jürgen Kollien leitet die Mordkommission "Mühle", die gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Paderborn an der Aufklärung des versuchten Tötungsdelikts arbeitet.

03.05.2020 - Versuchtes Tötungsdelikt in Steinheim - MK Industrie

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Paderborn und der Polizei Bielefeld:

Nach einem versuchten Tötungsdelikt in Steinheim, Industriestraße, sucht die Polizei dringend Zeugen.

Am gestrigen Samstag, 02.05.2020, wurden die Polizei sowie Rettungskräfte gegen 17:48 Uhr zum Gelände einer Spedition in der Industriestraße in Steinheim / Kreis Höxter gerufen.

Auf dem Hof der Spedition standen zu dem Zeitpunkt zwei Lkw nebeneinander. Zwei Zeugen konnten beobachten, wie auf einmal aus einem der beiden Lkw eine Person aus dem Führerhaus auf den Asphalt stürzte.

Die von den Zeugen alarmierten Rettungskräfte stellen kurz darauf an der Person, einem 44-jährigen ukrainischen Lastwagenfahrer, eine blutende Verletzung im Brustbereich fest. Der Verletzte wurde zunächst in ein Krankenhaus nach Höxter verbracht, wo er umgehend operiert werden musste.

Die Ärzte diagnostizierten eine Stichwunde im Brustkorb mit schweren Lungenverletzungen. Aufgrund des sich weiter verschlechternden Gesundheitszustandes musste der 44-jährige später in ein Paderborner Krankenhaus verlegt werden. Derzeit besteht akute Lebensgefahr.

Da der Verdacht eines versuchten Tötungsdeliktes besteht, wurde noch in der Nacht durch das für Mordermittlungen zuständige Polizeipräsidium Bielefeld gemeinsam mit Ermittlern der Polizei Höxter die 16-köpfige Mordkommission "Industrie" unter der Leitung des Bielefelder Kriminalhauptkommissars Jürgen Kollien eingerichtet.

Die Ermittlungen konzentrieren sich derzeit auf den Fahrer des zweiten Lkw, einen 54-jährigen ukrainischen Lastwagenfahrer.

Die beiden Ukrainer sind am Freitag, 1. Mai 2020, mit ihren Lastwagen auf dem Gelände der Firma angekommen und haben höchstwahrscheinlich den Tag zusammen verbracht.

Eine Äußerung, die der Verletzte noch kurz vor seiner Not-OP machen konnte, erhärtet einen Tatverdacht gegen den 54-jährigen.

Dieser lässt sich inzwischen anwaltlich vertreten und äußert sich nicht zur Sache.

Aus welcher Motivlage und wie es schließlich zu dem Messerstich kam, ist derzeit noch unklar.

Die beiden Lkw wurden zur Spurensicherung sichergestellt.

Die Staatsanwaltschaft Paderborn führte den 54-jährigen Tatverdächtigen heute Nachmittag dem Haftrichter beim Amtsgericht Warburg vor. Das Gericht verhängte die Untersuchungshaft wegen des Verdachts des versuchten Totschlags.

Zeugenaufruf: Einer der beiden Zeugen, die die Rettungskräfte alarmierten, entfernte sich nach Eintreffen der des Notarztes und ist derzeit den Ermittlern nicht bekannt.

Dieser Zeuge, ein ca. 70 Jahre alter Mann, der eine Mercedes A-Klasse fuhr, wird dringend gebeten, sich mit der Mordkommission in Verbindung zu setzen.

Es wird auch um weitere Zeugenhinweise an die Polizei Bielefeld (0521-545-0) oder die Polizei Höxter (05271-962-0) gebeten.

02.05.2020 - Tötungsdelikt mit Messer - Mutmaßlicher Täter gefasst - MK Bahn

Dritte Pressemeldung vom 02.05.2020

Tötungsdelikt mit Messer - Mutmaßlicher Täter gefasst

 

Wie wir berichteten, wurde in der Nacht zum 1. Mai an der Stadtbahnhaltestelle Schelpmilser Weg in Bielefeld-Baumheide ein 17-jähriger Bielefeld erstochen.

Hier die Links zu den vorherigen Pressemeldungen:

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12522/4585792 https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12522/4585927

Nach den Medienveröffentlichungen meldeten sich am Nachmittag des 1. Mai zwei Zeugen bei der Mordkommission, die Hinweise auf den möglichen Täter geben wollten.

Im Rahmen der Vernehmungen gaben die Zeugen an, dass sie ungefähr zur Tatzeit im Vorbeigehen eine ihnen bekannte Person an der Stadtbahnhaltestelle Schelpmilser Weg in einer anscheinenden Streitsituation mit einer anderen männlichen Person gesehen hatten.

Die beobachtete Person konnte mit Hilfe der Zeugen identifiziert werden. Bei der betreffenden Person handelt es sich um einen 18-jährigen Bielefelder, der der Polizei bereits wegen diverser Gewaltdelikte bekannt ist.

Die weiteren Ermittlungen führten zu einer Verdichtung der Verdachtsmomente, der Feststellung des Aufenthaltsortes der Person und schließlich zur Festnahme des 18-jährigen in einer Wohnung in Bielefeld am späten Nachmittag des 1. Mai.

Bei der Durchsuchung der Festnahmewohnung konnte auch die mutmaßliche Tatkleidung aufgefunden werden.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand besteht der Verdacht, dass der 18-jährige versucht hat, den 17-jährigen Bielefelder auszurauben und im Anschluss mehrfach auf das Opfer eingestochen und dadurch tödlich verletzt hat.

Der dringend Tatverdächtige macht keinerlei Angaben zur Sache und lässt sich anwaltlich vertreten.

Er wurde heute dem Haftrichter beim Amtsgericht Bielefeld vorgeführt, der einen Untersuchungshaftbefehl wegen Totschlags in Tateinheit mit versuchtem Raub mit Todesfolge erließ.

Der Verdächtige wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die Ermittlungen laufen weiter mit Hochdruck. Die Suche nach der Tatwaffe läuft weiter. Es werden weitere Zeugenvernehmungen und Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.

 

Zweite Pressemeldung vom 01.05.2020

Update: Tötungsdelikt mit Messer - Obduktionsergebnis liegt vor

 

Wie wir berichteten, wurde in der vergangenen Nacht ein 17-jähriger Bielefelder an der Stadtbahnhaltestelle Schelpmilser Weg in Bielefeld- Baumheide von einer männlichen Person erstochen.

Link zur Meldung https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12522/4585792

Inzwischen liegt das Obduktionsergebnis vor. Die Rechtsmediziner stellten an dem Leichnam mehrere Stich- und Schnittverletzungen fest. Ein Stich hatte innere Verletzungen zur Folge, die zum Tode durch Verbluten führten.

Noch im Laufe der Nacht wurde im Rahmen der Tatortbereichsfahndung ein Mann vorläufig festgenommen. Mittlerweile wurde die Person wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen, da sich dieser erste Verdacht nicht bestätigt hat.

Die Mordkommission der Polizei Bielefeld und die Staatsanwaltschaft ermitteln weiter unter Hochdruck.

Weitere Auskünfte können derzeit nicht gegeben werden.

 

Erste Pressemeldung vom 01.05.2020

Tötungsdelikt mit Messer - 17-jähriger erliegt seinen Verletzungen

 

Am gestrigen Donnerstagabend, 30.04.2020 gegen 23 Uhr, wurde ein 17-jähriger Bielefelder im Bereich der Stadtbahnhaltestelle Schelpmilser Weg in Bielefeld-Baumheide niedergestochen.

Mehrere Zeugen, die sich an der Haltestelle aufhielten, konnten beobachten, wie zuvor eine männliche Person mit dem späteren Opfer sprach und dieses dabei augenscheinlich mit einem Messer bedrohte.

Kurz darauf kam der junge Bielefelder den Zeugen entgegen und wies Stichverletzungen auf, während der andere Mann sich zu Fuß in Richtung Schelpmilser Weg und Baumheide entfernte.

Rettungswagen und Polizei wurden alarmiert.

Der 17-jährige in Bielefeld geborene Deutsch-Tscheche, wurde in ein Krankenhaus transportiert, wo er später verstarb.

Die Zeugen beschrieben den Tatverdächtigen wie folgt: - Junger Mann - ca. 170 cm groß - Bekleidet mit einem weißen T-Shirt mit dunklen Applikationen oder Aufdrucken - Über dem Shirt trug der Mann einen dunklen "Hoody" - Der Tatverdächtige sprach Deutsch mit osteuropäischem Akzent

Die Polizei Bielefeld richtete noch in der Nacht die 12-köpfige Mordkommission "Bahn" unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Alexander Scholz ein.

Die Tatortarbeiten konnten bereits beendet werden. Am heutigen Vormittag wird die Absuche des Tatortbereiches nach der Tatwaffe mit Spürhunden fortgesetzt.

Die Obduktion des Opfers wurde durch die Staatsanwaltschaft Bielefeld für den heutigen Tag anberaumt.

Im Rahmen der Tatortbereichsfahndung konnte durch Polizeibeamte eine verdächtige Person vorläufig festgenommen werden, auf die die Täterbeschreibung zutrifft. Ob dieser erste Tatverdacht erhärtet werden kann, ist derzeit noch unklar.

Daher bitten Polizei und Staatsanwaltschaft weiterhin um Hinweise auf mögliche Tatverdächtige an das PP Bielefeld unter 0521-545-0.

Die Ermittlungen zum Ablauf der Tat sowie möglichen Tatverdächtigen, Hintergründen und der Motivlage dauern an.

 

27.04.2020 - Versuchtes Tötungsdelikt in Bielefeld Mitte - Festnahme einer 14-jährigen Tatverdächtigen - MK Linde

Die Einsatzleitstelle der Polizei erhielt am Sonntagabend, 26.04.2020, einen Notruf zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei weiblichen Jugendlichen in einem Reihenhaus am Lindenplatz. Dabei erlitt ein 15-jähriges Mädchen Stichverletzungen. Die Staatsanwaltschaft Bielefeld und die Mordkommission "Linde" ermitteln gemeinsam zu dem versuchten Tötungsdelikt.

Polizeibeamte waren gegen 20:35 Uhr zu einem Wohnhaus am Lindenplatz gerufen worden. Eine Anwohnerin hatte zwei Mädchen im Hausflur bemerkt, von denen eine schwer verletzt zu sein schien. Nach den ersten Erkenntnissen soll eine 14-Jährige ein 15-jähriges Mädchen mit einem Messer angegriffen und verletzt haben.

Die Schwerverletzte wurde vor Ort durch einen Notarzt und Rettungssanitäter medizinisch versorgt und im Anschluss in ein Bielefelder Krankenhaus gefahren. Die Mediziner schlossen eine Lebensgefahr aus. Die 14-jährige Tatverdächtige wurde zum Polizeipräsidium gefahren und durch Beamte der Mordkommission vernommen.

Kriminalhauptkommissar Norbert Freier und sein Team haben gemeinsam mit der Staatanwaltschaft Bielefeld die Ermittlungen aufgenommen und gehen Hinweisen nach, wonach seit kurzer Zeit ein Streit zwischen den beiden Mädchen bestanden haben soll.

Die Polizei bittet um Hinweise unter:

Polizeipräsidium Bielefeld / Kriminalkommissariat 11 / 0521/545-0

07.04.2020 - Explosion in einem Wohnhaus in Hiddenhausen - MK Holt

Zweite Meldung vom 07.04.2020

 

Nach der Obduktion des verstorbenen 67-jährigen Hiddenauseners am 06.04.2020, erhärtet sich der Verdacht, dass der Mann in suizidaler Absicht gehandelt hat.

Am Montagnachmittag lag der Kriminalpolizei das vorläufige Obduktionsergebnis des Leichnams vor. Seither können die Ermittler ausschließen, dass der Mann aufgrund eines Fremdverschuldens verstorben ist. Die tödlichen Verletzungen erlitt der 67-Jährige im Zuge der Explosion, die er nach bisherigen Einschätzungen selbst herbeigeführt hat.

Der 25-jährige Mann, der sich ebenfalls im Haus aufgehalten hatte, schwebt weiter in Lebensgefahr.

Die zweite verletzte Person konnte das Krankenhaus bereits verlassen.

 

Erste Meldung vom 05.04.2020

 

Nach einer Explosion in einem Wohnhaus am Sonntag, 05.04.2020, an der Holtstraße haben Brandermittler des Polizeipräsidiums Bielefeld zusammen mit Beamten der Polizei Herford die Ermittlungen aufgenommen.

Nach bisherigen Erkenntnissen kam es gegen 08:00 Uhr zu einer Verpuffung im Keller des Hauses, woraufhin ein Brand auf mehrere Räume überging. Durch die Explosion wurde ein 67-jähriger Bewohner getötet und zwei weitere Personen verletzt - eine davon schwer. Der 25-jährige Hiddenhausener musste mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden und schwebt in Lebensgefahr. Nachbarn berichten, dass sie einen lauten Knall hörten und plötzlich Rauch aus dem Haus wahrnahmen. Die zwei verletzten Bewohner des Hauses konnten das Gebäude selbständig verlassen und durch Rettungskräfte ärztlich versorgt werden. Auch umliegende Gebäude sind zu Schaden gekommen. Dennoch konnten die Bewohner nach kurzer Evakuierung in ihre Häuser zurückkehren. Nun ist zu klären, ob der 67-Jährige die Detonation vorsätzlich herbeigeführt hat. Ermittler stießen in den Kellerräumen auf Brandbeschleuniger.

Des Weiteren gibt es Hinweise darauf, dass es zuvor zu Streitigkeiten innerhalb der Familie gekommen war. Aufgrund dessen haben Staatsanwaltschaft und Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen eines versuchten Tötungsdeliktes eingeleitet. Brandermittler des Kriminalkommissariat 11 der Polizei Bielefeld richteten die Mordkommission " Holt" unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Jürgen Kollien ein. Die weiteren Ermittlungen zu dem Brand dauern noch an. Zur weiteren Klärung des Sachverhaltes wird unter anderem ein Brandsachverständiger hinzugezogen.

24.03.2020 - Tötungsdelikt in Bad Salzuflen - MK Mozart

Beamte der Bielefelder Mordkommission haben die Ermittlungen zu einem Tötungsdelikt, dass sich in den Morgenstunden des Dienstags, 24.03.2020, in Bad Salzuflen ereignete, aufgenommen. Nach den derzeitigen Erkenntnissen nahm sich ein Familienvater das Leben, nachdem er zuvor seine Frau verletzt hatte. Er steht zudem im Verdacht, seinen Sohn getötet zu haben.

Gegen 08:40 Uhr meldeten Bad Salzulfer der Polizei Lippe über Notruf eine verletzte Frau auf der Mozartstraße. Nach einer medizinischen Erstversorgung wurde die 42-Jährige in ein Krankenhaus gebracht.

In einem Mehrfamilienhaus an der Mozartstraße fanden Polizeibeamte in einer Wohnung den Leichnam ihres 43-jährigen Ehemannes und des gemeinsamen Sohnes. Nach den bisherigen Ermittlungen gehen die Beamten davon aus, dass der 43-Jährige seinem Sohn tödliche Verletzungen zugefügt hat und sich anschließend das Leben nahm. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar und Gegenstand der andauernden Ermittlungen.

Kriminalhauptkommissar Ralf Gelhot leitet die Mordkommission "Mozart", die gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Detmold an der Aufklärung des Tötungsdelikts arbeitet.

21.03.2020 - Messerangriff in Herford - MK Frieda

Am Freitag, 20.03.2020, kam es nach bisherigen Erkenntnissen in Herford zu Auseinandersetzungen zwischen zwei Gruppierungen, in deren Verlauf gegen 18 Uhr ein 18-jähriger Mann aus Bad Oeynhausen im Bereich der Diebrocker Straße durch einen Messerangriff schwer verletzt wurde. Ein versuchtes Tötungsdelikt kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, so dass die 14-köpfige Mordkommission "Frieda" des Polizeipräsidiums Bielefeld, unter Leitung von Kriminalhauptkommissar Alexander Scholz, mit Unterstützung der Polizei Herford, die Ermittlungen aufnahm.

Dem Messerangriff soll nach ersten Zeugenaussagen gegen 17.30 Uhr ein Angriff mit einem fahrenden PKW gegen einen Fußgänger auf der Diebrocker Straße vorausgegangen sein. Bei dem späteren Opfer des Messerangriffs soll es sich um den Fahrer des PKW handeln, der angeblich vorsätzlich auf einen Rivalen auf der Straße zugefahren sein soll. Ob diese Angaben zutreffend sind, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Aufklärung des Sachverhalts gestaltete sich vor Ort für die Polizei wegen auftretender größerer Gruppen von bis zu 20 Personen und voneinander abweichenden Zeugenaussagen teils schwierig. Die Polizei stellte vor Ort ein Messer sicher und nahm einen Verkehrsunfall auf, bei dem ein PKW gegen eine Mauer gefahren war. Festnahmen erfolgten bislang nicht.

Das Opfer des Messerangriffs wurde schwer am Kopf verletzt und musste sich im Krankenhaus einer Operation unterziehen. Lebensgefahr besteht nicht. Die laufenden Ermittlungen der Mordkommission konzentrieren sich derzeit darauf, den Sachverhalt weiter zu erhellen sowie Beteiligungen, Tatbeiträge und Hintergründe der Tat zu klären.

28.02.2020 - Verdacht einer schweren Brandstiftung tateinheitlich mit einem versuchten Tötungsdelikt in Lübbecke - MK Grill

Ermittler der Kriminalpolizei gehen dem Verdacht nach, dass es sich bei dem Geschehen am Donnerstag, den 28.02.2020, in einem bewohnten Gebäude an der Bäckerstraße in Lübbecke um eine Brandstiftung handelte.

Gegen Mitternacht wurde die Feuerwehr zu einer Rauchentwicklung in einem Restaurant an der Bäckerstraße gerufen.

Nach den ersten Löscharbeiten sichteten sie zusammen mit Polizeibeamten den Brandort. Bei der Inaugenscheinnahme ergaben sich Hinweise darauf, dass brennbares Material eventuell derart präpariert worden war, dass es zu einer Ausbreitung des Feuers auf weitere Gegenstände innerhalb des Gebäudes sowie des Gebäudes selbst hätte kommen sollen.

Zum Zeitpunkt der mutmaßlichen Brandstiftung hielten sich Personen in der Wohnung über dem betroffenen Restaurant auf, welche letztlich unverletzt blieben. Es wird unter anderem dem Verdacht nachgegangen, ob der oder die Täter bei der Brandlegung auch den Tod der Wohnungsbewohner in Kauf genommen haben.

Aus diesem Grund hat das Kriminalkommissariat 11 der Polizei Bielefeld die Ermittlungen übernommen. Unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Alexander Scholz klärt nun die elfköpfige Mordkommission "Grill" die näheren Hintergründe der Tat auf.

Da es sich um einen arabischen Grill handelte, kann eine politisch motivierte Straftat zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden.

Die Ermittlungen zum Tathergang und dem Tatmotiv dauern weiter an.