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Polizei Bielefeld setzt Mordkommission ein

Tatortvermessung
Polizei Bielefeld setzt Mordkommission ein
Mann greift ehemalige Lebensgefährtin in Sennestadt an
Sonja Rehmert

Das Polizeipräsidium Bielefeld ist als Kriminalhauptstelle bei bestimmten (schweren) Straftaten und bei besonderen Einsatzlagen für den gesamten Regierungsbezirk Detmold zuständig. Unser Qualitätsanspruch ist es, von Anfang an alles zu tun, um ein Tötungsdelikt aufzuklären. Daher wird auch im Zweifelsfall eine Mordkommission eingerichtet.

In Bielefeld wurden im Jahr 2019 insgesamt 10 Straftaten gegen das Leben verübt. In acht Fällen konnten Mordkommissionen die Tat aufklären. Insgesamt wurden Mordkommissionen des PP Bielefeld in ganz Ostwestfalen in 36 Fällen eingesetzt.

23.12.2020 - Mann greift ehemalige Lebensgefährtin in Sennestadt an

Sennestadt - Nach den bisherigen Erkenntnissen stufen die Staatsanwaltschaft Bielefeld und die Polizei Bielefeld den Angriff eines 60-jährigen Güterslohers am Dienstag, 22.12.2020, auf seine Ex-Partnerin als versuchtes Tötungsdelikt ein. Die 46-jährige Bielefelderin erlitt schwere Verletzungen die zunächst als lebensbedrohlich bewertet wurden.

Kriminalhauptkommissarin Jutta Horstkötter übernahm mit Beamten der Mordkommission "Fugger" am Dienstagabend die Tatortaufnahme auf einem Firmengelände an der Fuggerstraße. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand soll der 60-Jährige seine ehemalige Partnerin gegen 19:05 Uhr angriffen haben. Dabei soll er einen Hammer benutzt haben. Die Frau erlitt schwere Verletzungen im Kopfbereich. Im Anschluss soll der Mann die 46-Jährige und sich selbst mit einer Flüssigkeit übergossen haben, die er versuchte zu entzünden. Dazu kam es nicht, weil ein Zeuge auftauchte und ihn von seinem Vorhaben abhielt. Der Mann flüchtete anschließend zu Fuß.

Während einer laufenden Fahndung rund um den Tatort, nahmen Streifenbeamte den unverletzten 60-Jährigen im Bereich der Verler Straße fest. Die Ermittlungen der Mordkommission zu dem Tatablauf und einem möglichen Motiv dauern an. Am Mittwochmittag soll ein Richter des Amtsgerichts Bielefeld über die mögliche Untersuchungshaft des 60-Jährigen entscheiden.

13.12.2020 - Leblose männliche Person in Blomberg aufgefunden - MK "Turm"

Zweite Meldung vom 16.12.2020

Ermittler der Mordkommission Turm bitten die Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Identifizierung des Leichnams, der am Sonntag, 13.12.2020, aufgefunden wurde.

Der Leichnam einer bisher unbekannten männlichen Person wurde in den Nachmittagsstunden neben der Kreisstraße 61, etwa vier Kilometer vor dem Forsthaus Blomberg entfernt, gefunden. Vermutlich hat der Leichnam bereits wenige Tage dort gelegen. Eine Obduktion am Montag, 14.12.2020, bestätigte den Verdacht, dass der Mann einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen war.

Der Mann war circa 40 bis 50 Jahre alt und 180 Zentimeter groß und 94 Kilogramm schwer. Die Augenfarbe ist braun und blau. Er trug langes, grauschwarzes, leicht gelocktes Haar, das zu einem Zopf/Pferdeschwanz gebunden werden kann. Er hatte keine Tattoos.

Kleidung: Dunkelblauer Wollmantel, roter Pullover, dunkelblaue Hose mit braunem Gürtel, schwarze Schuhe (Knöchelhoch), türkisfarbenes Tuch (Halstuch).

Wer kann Angaben zur Identität des Toten machen oder sachdienliche Hinweise zum möglichen Tathergang geben? 

Hinweise nimmt die Mordkommission Turm unter der 0521-5450 entgegen.

Ein Bild der getöteten Person finden Sie unter folgendem Link. Achtung: Das Betrachten des Bildes kann empfindsame Menschen schockieren und verstörend wirken.: https://redaktion-bielefeld.polizei.nrw/presse/2-gemeinsame-presseerklaerung-der-staatsanwaltschaft-detmold-und-der-polizei-bielefeld-zum-auffinden-einer-leblosen-maennlichen-person-in-blomberg-oeffentlichkeitsfahndung-mit-bild

 

Erste Meldung vom 13.12.2020

Bielefeld / Detmold / Blomberg - In den späten Nachmittagsstunden am Sonntag, 13.12.2020, meldete sich ein Zeuge bei der Polizei Detmold und machte Angaben über das Auffinden einer leblosen männlichen Person in einem Waldstück abseits der Kreisstraße 61.

Der eingesetzte Notarzt stellte den Tod der unbekannten Person fest. Bei der anschließenden Leichenschau wurden Hinweise bekannt, die auf unnatürliche Verletzungen hindeuten.

Die Polizei Bielefeld richtete daraufhin die Mordkommission "Turm" unter der Leitung des Ersten Kriminalhauptkommissars Kauschke ein. Die laufenden Ermittlungen konzentrieren sich derzeit darauf, die Identität des Toten und die zum Tod geführten Umstände zu klären.

13.12.2020 - Tötungsdelikt in Löhne - MK "Theo"

Erste Meldung vom 12.12.2020

Bielefeld / Kreis Herford / Löhne - Am späten Samstagabend, 12.12.2020, kam es nach bisherigen Erkenntnissen in Löhne zu einem vollendeten Tötungsdelikt und weiteren verletzten Personen bei einer Familienzusammenkunft.

Ein getrennt lebender 48-jähriger Ehemann suchte die ehemalige gemeinsame Wohnung seiner Familie auf und gab unvermittelt mehrere Schüsse auf anwesende Familienangehörige ab. Durch die Schüsse wurde die 33-jährige Schwägerin des Tatverdächtigen tödlich und sein 38-jähriger Bruder schwer verletzt. Der Täter konnte überwältigt und mit schweren Verletzungen festgenommen werden.

Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar. Die Ermittlungen der Mordkommission "Theo" unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Kollien dauern noch an.

11.12.2020 - Versuchtes Tötungsdelikt auf öffentlichem Platz in MInden - MK "ZOB"

Dritte Meldung vom 17.12.2020

Bielefeld-Minden - Wie bereits berichtet ermittelt nach einer körperlichen Auseinandersetzung in Minden am Freitag, 11.12.2020, die Mordkommission "ZOB".

Zeugen der Tat werden weiterhin gebeten, sich unter 0521- 545-0 zu melden. Die Beamten der Mordkommission "ZOB" suchen Personen, die zur Tatzeit im Bereich der ZOB mit ihrem Handy gefilmt haben.

Gesucht wird zum Beispiel eine Dame mit blonden Haaren, die die Tat mit ihrem Handy aufnahm.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12522/4789164

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12522/4789354

 

Zweite Meldung vom 12.12.2020

Bielefeld / Minden - Bei einer Auseinandersetzung am ZOB in Minden erlitt, wie bereits berichtet, ein 17-jähriger Iraker am Freitag, 11.12.2020, Stichverletzungen. Die Mordkommission "ZOB" der Polizei Bielefeld nahm die Ermittlungen auf.

Der Schwerverletzte befindet sich weiterhin im Krankenhaus. Der Gesundheitszustand hat sich stabilisiert.

Der Haupttäter wurde heute dem Haftrichter beim Amtsgericht Bielefeld vorgeführt, der einen Untersuchungshaftbefehl gegen den 18-jährigen Deutsch-Türken wegen des Vorwurfs des versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung erließ.

 

Erste Meldung vom 11.12.2020

Bielefeld / Minden - Am Freitagmorgen, 11.12.2020, kam es am ZOB in Minden zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, in deren Verlauf ein Jugendlicher zu Boden ging und mehrere Stichverletzungen erlitt.

Nach bisherigen Erkenntnissen seien ein 17-jähriger Iraker und ein 18-jähriger Deutsch-Türke am ZOB zu einer Aussprache verabredet gewesen.

Für den schwer verletzten Jugendlichen bestand zumindest vorübergehend Lebensgefahr. Auch der Haupttäter erlitt nicht unerhebliche Verletzungen und wurde wie sein Begleiter in umliegende Krankenhäuser verbracht.

Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen wurden drei tatverdächtigen Personen identifiziert. Zwei von ihnen wurden zunächst vorläufig festgenommen.

Die durch das Polizeipräsidium Bielefeld eingerichtete Mordkommission "ZOB" hat unter Leitung von KHK Kollien die noch andauernden Ermittlungen, die durch Mindener Kriminalbeamte unterstützt werden, aufgenommen.

Hinweisen zufolge, soll eine Zeugin den Verlauf der Tathandlung mit ihrem Handy gefilmt haben. Die Polizei Bielefeld bittet diese Frau und alle weiteren Zeugen, die Hinweise geben können, sich an das Kriminalkommissariat 11 unter 0521 / 545-0 zu melden.

04.11.2020 - Tötungsdelikt in Paderborn

Bielefeld / Paderborn-Sennelager - Nachdem ein Mann aus Paderborn Dienstagnacht, 03.11.2020, telefonisch angab, eine Frau getötet zu haben, fanden Polizisten der Kreispolizeibehörde Paderborn in einem PKW einen Leichnam. Beamte der Bielefelder Mordkommission nahmen die Ermittlungen auf.

Nach den derzeitigen Erkenntnissen meldete sich gegen 23:10 Uhr ein 29-jähriger Syrer über Notruf bei der Polizei Paderborn. Er forderte die Beamten auf, zu einer Anschrift in Sennelager zu kommen und legte auf. Rückrufe durch die Leitstelle blieben unbeantwortet. Gegen 23:20 Uhr meldete sich der Mann erneut und gab an seine Frau getötet zu haben. Die Polizisten fanden in einem PKW in der Straße Am Heilandsfrieden den Leichnam einer 20-jährigen syrischen Staatsangehörigen und nahmen den Tatverdächtigen noch vor Ort vorläufig fest.

Die Hintergründe der Tat sind noch unklar und Gegenstand der derzeitigen Ermittlungen. Das Opfer wies Schnittverletzungen im Halsbereich auf. Die Obduktion zur Feststellung der Todesursache der Frau erfolgt am Mittwoch, 04.11.2020.

Kriminalhauptkommissar Ralf Gelhot leitet die Mordkommission "Sand", die gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Paderborn an der Aufklärung des Tötungsdelikts arbeitet.

Die Staatsanwaltschaft Paderborn beantragt im Laufe des Tages einen Haftbefehl wegen Mordes beim Amtsgericht Paderborn.

26.10.2020 - Versuchtes Tötungsdelikt auf offener Straße in Bad Oeynhausen

Bielefeld/ Kreis Minden/ Bad Oeynhausen - Eine Mordkommission der Polizei Bielefeld hat die Ermittlungen zu einem versuchten Tötungsdelikt aufgenommen, das sich am Montag, 26.10.2020, in der Innenstadt von Bad Oeynhausen ereignete.

Nach den bisherigen Erkenntnissen erlitt gegen 9.40 Uhr ein 26-jähriger libanesischer Staatsangehöriger im Bereich zwischen Herforder Straße und Am Nordbahnhof Stichverletzungen durch einen Angriff mehrerer Personen auf offener Straße. Angehörige, die versuchten, dem Opfer zu helfen, wurden leicht verletzt, der 26-Jährige wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Im Rahmen der polizeilichen Fahndung konnten drei Tatverdächtige serbischer Staatsangehörigkeit vorläufig festgenommen werden. Ein vierter an der Tat Beteiligter konnte flüchten. Daraufhin wurde eine Gaststätte an der Herforder Straße, in der dieser vermutet wurde, mit Spezialeinheiten der Polizei durchsucht. Der Flüchtige konnte darin jedoch nicht angetroffen werden.

Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar. Die Maßnahmen der Mordkommission unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Norbert Freier konzentrieren sich aktuell darauf, den Flüchtigen zu identifizieren und dessen Aufenthaltsort festzustellen sowie die bislang noch nicht aufgefundene Tatwaffe sicherzustellen und Spuren der Tat zu sichern. Die Ermittlungen dauern an.

Die Mordkommission "Corso" der Polizei Bielefeld nahm die Ermittlungen auf.

Der Schwerverletzte befindet sich weiterhin in einem Krankenhaus. Es besteht derzeit keine Lebensgefahr.

Die Hintergründe der Tat sind noch unklar und Gegenstand der derzeitigen Ermittlungen. Die Ermittlungen des Aufenthaltsortes eines an der Tat beteiligten Flüchtigen sowie die Durchsuchungen in einer Gaststätte dauern an.

Die Mordkommission "Corso" sucht Zeugen, die das Tatgeschehen gegen 09:40 Uhr auf offener Straße beobachtet und gefilmt haben.

Sie bittet Zeugen, sich an die Polizei Bielefeld unter 0521-545-0 oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

24.10.2020 - Mutmaßlich vorsätzlich herbeigeführter Verkehrsunfall mit Todesfolge

Bielefeld / Eckardtsheim - Nach ersten Ermittlungen stuften Polizei und Staatsanwaltschaft einen Verkehrsunfall auf der Krackser Straße am Freitag, 23.10.2020, als Tötungsdelikt ein. Der 36-jährige Fahrer aus Bevern im Kreis Holzminden und sein elfjähriger Sohn verstarben bei dem Alleinunfall.

Gegen 21:10 Uhr gingen mehrere Notrufe bei der Leitstelle der Polizei Bielefeld ein. Verkehrsteilnehmer informierten die Beamten über einen Verkehrsunfall auf der Krackser Straße in Höhe der dortigen Unterführung unter die A 2.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen fuhr der 36-Jährige mit seinem Skoda Fabia auf der Krackser Straße und kam dort nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug prallte gegen die Autobahnbrücke und kam auf dem Fahrstreifen der Gegenfahrbahn auf dem Dach liegend zum Stillstand.

Feuerwehrkräfte bargen den 36-jährigen Fahrer und seinen elfjährigen Sohn aus dem Fahrzeug. Beide Personen hatten bei dem Unfall schwere Verletzungen erlitten.

Der 36-jährige Fahrer wurde noch an der Unfallstelle reanimiert. Jedoch blieben die Maßnahmen ohne Erfolg, sodass ein Notarzt den Tod des Mannes erklärte.

Der elfjährige Junge wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Im Laufe des Abends erlag auch er seinen schweren Verletzungen. Bisherige Ermittlungen lassen darauf schließen, dass der Fahrer in suizidaler Absicht gehandelt hat. Da auch der elfjährige Sohn bei dem Unfall zu Tode kam, klassifizierten Polizei und Staatsanwaltschaft den Unfall als Tötungsdelikt.

Die Polizei Bielefeld richtete die Mordkommission "Krackser" unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Bernd Kauschke ein. Die Ermittlungen zum Hergang und den Hintergründen der Tat dauern weiter an.

22.10.2020 - Überfall auf Radfahrerin in Lemgo im Bereich Spiegelberg

Am Donnerstagmorgen, 22.10.2020 kam es gegen 07:00 Uhr in Lemgo im Bereich Spiegelberg zu einem gewaltsamen Überfall auf eine Radfahrerin.

Nach dem bisherigen Ermittlungsstand lauerte der getrennt lebende Ehemann seiner Frau auf und schlug ihr mit einem Gegenstand auf den Kopf. Aufmerksame Passanten erreichten, dass der 45-jährige Angreifer von seinem Opfer abließ und verhinderten damit eine weitere Tatausführung. Die 39-jährige Frau erlitt schwere Verletzungen, die nun in einem Krankenhaus behandelt werden.

Zurzeit ist der Täter noch flüchtig. Die Polizei hat Fahndungsmaßnahmen ergriffen.

Die Staatsanwaltschaft Detmold und das Polizeipräsidium Bielefeld haben am Donnerstagmorgen mit einer Mordkommission die Ermittlungen an der Straße Spiegelberg in Lemgo aufgenommen. Dabei erhält die Leiterin der Mordkommission Kriminalhauptkommissarin Jutta Horstkötter Unterstützung von Kriminal- und Streifenbeamten der Kreispolizeibehörde Lippe.

Gesucht wird der 45-jährige, türkische Staatsangehörige Hüseyin Yusuf Yildirim (Foto: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12522/4742074), dem die Staatsanwaltschaft Detmold die versuchte Tötung seiner von ihm getrennt lebenden Ehefrau zur Last legt. Der Gesuchte könnte mit einem Transporter der Marke Iveco, Diesel, Erstzulassung 01.06.2015, Farbe dunkelgrau-metallic, mit dem amtlichen Kennzeichen MI-WP 263, unterwegs sein.

Wer kann Hinweise zum Aufenthaltsort des Gesuchten machen? Hinweise nimmt die Mordkommission der Polizei Bielefeld unter Tel. 0521/545-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

22.10.2020 - Polizeieinsatz nach Auseinandersetzung in Bielefeld-Brackwede

Bei einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern ist ein Mann am Mittwoch, 21.10.2020, an einer Bielefelder Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge durch eine Stichverletzung schwer verletzt worden. Polizeibeamte nahmen im Anschluss zwei tatverdächtige Männer fest.

Die Staatsanwaltschaft Bielefeld und Ermittler des Polizeipräsidiums Bielefeld haben am Mittwochnachmittag die Ermittlungen zu der Auseinandersetzung an der Gütersloher Straße aufgenommen.

Gegen 14:55 Uhr gingen Notrufe bei der Einsatzleitstelle der Bielefelder Polizei ein. Die Anrufer berichteten von einer Schlägerei im Bereich der Einmündung Gütersloher Straße und Südring vor einer Flüchtlingsunterkunft.

Als Streifenbeamte vor Ort eintrafen, war die Auseinandersetzung bereits beendet. Die Polizisten trafen auf einen schwer verletzten Mann, der eine Stichverletzung erlitten hatte. Die Beamten identifizierten zwei weitere Männer, die an der Auseinandersetzung beteiligt gewesen sein sollen und nahmen sie fest.

Der 29-jährige algerische Staatsangehörige und der 21-jährige marokkanische Staatsangehörige waren nach den ersten Erkenntnissen mit dem 38-jährigen späteren Opfer, einem algerischen Staatsangehörigen, zunächst in einen verbalen Streit geraten. Im weiteren Verlauf erlitt der 38-Jährige eine Stichverletzung im Oberkörper. Die schweren Verletzungen sollen nicht lebensbedrohlich gewesen und möglicherweise mit einer Schere ausgeführt worden sein.

Die Ermittlungen der Mordkommission "Schere" werden von Kriminalhauptkommissar Jürgen Kollien geleitet.

Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Bielefeld und der Mordkommission "Schere" steht der 29-jährige algerische Staatsangehörige im Verdacht, den 38-Jährigen und ebenfalls algerischen Staatsangehörigen bei der Auseinandersetzung am Mittwoch verletzt zu haben. Das Delikt wird derzeit als versuchter Totschlag eingestuft.

Die Staatsanwaltschaft Bielefeld beantragte beim Amtsgericht Bielefeld einen Haftbefehl gegen den 29-Jährigen. Dieser wurde am späten Donnerstagnachmittag verkündet.

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand ließ sich kein Tatverdacht wegen versuchten Totschlags gegen den dritten Beteiligten der Auseinandersetzung begründen. Er durfte das Polizeipräsidium wieder verlassen.

06.09.2020 - Versuchtes Tötungsdelikt im Rahmen eines Tumultgeschehens in Lage (Lippe)

In der Nacht zu Sonntag, 06.09.2020, kam es in der Fußgängerzone in Lage zu einer tumultartigen Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen, in dessen Verlauf eine Person vermutlich durch einen Messerstich verletzt wurde.

Gegen Mitternacht erreichten zahlreiche Notrufe die Leitstelle Lippe wegen einer Auseinandersetzung zweier Personengruppen in der dortigen Fußgängerzone. Mehrere Streifenwagen, Rettungswagen und ein Notarzt wurden zur Einsatzörtlichkeit in die Bergstraße entsandt. Beim Eintreffen der ersten Streifenwagen flüchteten ca. 30 bis 40 Personen in verschiedene Richtungen. Es wurden fünf Verletzte angetroffen, von denen drei zur ambulanten Versorgung in umliegende Krankenhäuser gebracht wurden. Eine verletzte Person wies eine nicht lebensbedrohende Stichverletzung auf und verblieb stationär im Krankenhaus.

Aufgrund der unklaren Sach- und Motivlage richtete die Bielefelder Polizei die Mordkommission "Tumult" unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Ralf Gelhot ein. Die Hintergründe zum Anlass des Tumultes bleiben unklar. Die Ermittlungen zum Ablauf des Geschehens dauern an.

03.08.2020 - Versuchtes Tötungsdelikt in Rahden - MK Nordwest

Bei einer Auseinandersetzung hat ein Mann am Freitag, 31.07.2020, an den Straßen Im Westerfeld und am Nordweg drei Bekannte mit einem Messer angegriffen. Die Staatsanwaltschaft Bielefeld und das Polizeipräsidium Bielefeld ermitteln gemeinsam mit der Mordkommission "Nordwest" zu einem versuchten Tötungsdelikt.

Gegen 17:30 Uhr hielten sich drei Rahdener in in einem Wohnhaus Im Westerfeld auf. Dabei entwickelte sich zwischen einem 38-Jährigen und einem weiteren Mann ein verbaler Streit. Im Verlauf der Auseinandersetzung griff der 38-Jährige zu einem Messer und verletzte den 43-Jährigen im Bereich des Oberkörpers.

Ein weiterer 43-jähriger Rahdener wollte helfend in die Situation eingreifen und wurde ebenfalls durch den 38-Jährigen mit dem Messer angegriffen. Dieser 43-Jährige erlitt massive Verletzungen an den Händen und im Bereich des Oberkörpers.

Im Anschluss verließ der Angreifer den Tatort und begab sich zu einem Haus am Nordweg. Dort griff der 38-Jährige einen 53-jährigen Rahdener ebenfalls mit einem Messer an. Dem 53-Jährigen gelang es den Angriff abzuwehren.

Wenig später nahmen hinzugerufene Polizeibeamte den 38-Jährigen fest. Er wird des versuchten Totschlags verdächtigt. Dazu hat die Staatsanwaltschaft Bielefeld gemeinsam mit der Mordkommission "Nordwest" die Ermittlungen aufgenommen. Kriminalhauptkommissar Jürgen Kollien erhält in der Mordkommission Unterstützung durch Mindener Kriminalbeamte. Hintergründe zu der Auseinandersetzung sind Bestandteil der andauernden Ermittlungen.

Bei der Vorführung des Tatverdächtigen am Samstag, 01.08.2020 erließ ein Richter des Amtsgerichts Bielefeld - auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bielefeld - einen Haftbefehl zur Untersuchungshaft.

15.06.2020 - Versuchtes Tötungsdelikt in Herzebrock-Clarholz - MK "Klar"

Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern ist am Samstagabend, 13.06.2020, ein rumänischer Staatsbürger an der Clarholzer Straße schwer verletzt worden. Die Staatsanwaltschaft Bielefeld und das Polizeipräsidium Bielefeld ermitteln gemeinsam mit einer Mordkommission zu einem versuchten Todschlag.

Die Einsatzleitstelle der Polizei Gütersloh und die Rettungsleitstelle Gütersloh erhielten gegen 21:25 Uhr Kenntnis von einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern in einem Wohnhaus an der Clarholzer Straße. Das Mehrfamilienhaus - in Nähe der Einmündung Weißes Venn - dient Werksarbeitern der Fleischindustrie als Unterkunft.

Nach den bisherigen Ermittlungen gerieten ein 23- und ein 21-jähriger rumänischer Staatsangehöriger in eine Auseinandersetzung. Dabei stach der 23-Jährige dreimal mit einem Messer zu und verletzte sein Opfer im Rumpfbereich. Der 21-Jährige versuchte selbst dem Angriff zu entgehen und erhielt durch aufmerksame Mitbewohner Unterstützung. Sie warteten mit dem überwältigten Angreifer auf das Eintreffen der Polizei.

Der 21-Jährige wurde nach einer medizinischen Erstversorgung durch Rettungssanitäter in ein Gütersloher Krankenhaus gefahren. Aus medizinischer Sicht soll für ihn keine akute Lebensgefahr bestanden haben.

Polizeibeamte nahmen den 23-Jährigen fest. Er wird des versuchten Todschlags verdächtigt. Dazu hat die Staatsanwaltschaft Bielefeld gemeinsam mit der Mordkommission "Klar" die Ermittlungen aufgenommen. Bernd Kauschke, Erster Kriminalhauptkommissar, erhält in seiner Mordkommission Unterstützung durch Gütersloher Kriminalbeamte. Nähere Hintergründe zu der Auseinandersetzung sind Bestandteil der andauernden Ermittlungen.

Bei der Vorführung des Tatverdächtigen am 14.06.2020 erließ ein Richter des Amtsgerichts Bielefeld - auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bielefeld - einen Haftbefehl zur Untersuchungshaft.

26.05.2020 - Tötungsdelikt in Minden - MK Falke

Bei einer Auseinandersetzung am Sonntagabend, 24.05.2020, erlitt ein Mann in Minden lebensgefährliche Verletzungen. Beamte der Bielefelder Mordkommission nahmen die Ermittlungen auf. Der Schwerverletzte erlag inzwischen im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Zeugen informierten gegen 19:25 Uhr die Polizei über eine Auseinandersetzung und einen stark blutenden Mann in einem Mehrfamilienhaus in der Falkstraße in Minden. Als die Polizisten an dem Wohnhaus eintrafen, fanden sie in einer Wohnung einen schwer verletzten 44-jährigen Mann. Die Beamten trafen in den Räumen auf vier weitere Männer.

Die Hintergründe der Tat sind noch unklar und Gegenstand der derzeitigen Ermittlungen.

Der erste Kriminalhauptkommissar Bernd Kauschke leitet die Mordkommission "Falke", die gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Bielefeld an der Aufklärung des Tötungsdelikts arbeitet.

Die Obduktion des Leichnams hat ergeben, dass das Opfer in Folge einer Einwirkung mit einem Messer verblutet ist.

Die Ermittlungen dauern weiter an. Weitere Auskünfte werden derzeit nicht erteilt.

25.05.2020 - Tötungsdelikt in Bad Oeynhausen - MK Brüder

Nachdem ein Mann aus Bad Oeynhausen in den frühen Morgenstunden des Montags, 25.05.2020, telefonisch gestand, eine Frau getötet zu haben, fanden Polizisten in seiner Wohnung einen Leichnam. Beamte der Bielefelder Mordkommission nahmen die Ermittlungen auf.

Nach den derzeitigen Erkenntnissen meldete sich gegen 00:45 Uhr ein 47-jähriger Mann aus Bad Oeynhausen über Notruf bei der Feuerwehr Minden und gestand eine Frau getötet zu haben. Die Polizisten fanden in der Wohnung des Mannes den Leichnam einer 36-jährigen Frau und nahmen den Tatverdächtigen vorläufig fest.

Die Hintergründe der Tat sind noch unklar und Gegenstand der derzeitigen Ermittlungen.

Der erste Kriminalhauptkommissar Bernd Kauschke leitet die Mordkommission "Brüder", die gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Bielefeld an der Aufklärung des Tötungsdelikts arbeitet.

Die Obduktion des Leichnams ergab, dass die 36-Jährige mit einem Messer getötet wurde.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bielefeld erließ der Richter heute Nachmittag einen Untersuchungshaftbefehl wegen Totschlags gegen den Festgenommenen.

24.05.2020 - Tötungsdelikt in Minden - MK Nordstadt

Am Sonntag, den 24.05.2020, informierte ein Mann gegen 05:20 Uhr die Polizei über Notruf über ein von ihm begangenes Tötungsdelikt. Er gab an, seine im gemeinsamen Haushalt lebende 75-jährige Ehefrau getötet zu haben.

Von den eintreffenden Polizeibeamten ließ sich der 73-jährige Tatverdächtige an der Wohnanschrift in der Imhoffstraße widerstandslos festnehmen. Er wurde dem Polizeigewahrsam zugeführt.

Bei der Ehefrau konnte der eingesetzte Notarzt nur noch den Tod feststellen.

Die laufenden Ermittlungen zum derzeit noch unbekannten Tatmotiv und zum Ablauf der Tat werden durch die eingerichtete Mordkommission "Nordstadt" unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Norbert Freier mit Hochdruck durchgeführt.

Der Tatverdächtige äußert sich nicht zur Sache und ist kriminalpolizeilich bisher nicht in Erscheinung getreten.

Die Obduktion des Leichnams wurde durch die Staatsanwaltschaft Bielefeld für Montag, den 25.05.2020, anberaumt.

04.05.2020 - Versuchtes Tötungsdelikt in Paderborn - MK Mühle

Zweite Meldung vom 04.05.2020

Der 34-jährige Tatverdächtige wurde heute Nachmittag dem Haftrichter vorgeführt. Der Richter erließ einen Untersuchungshaftbefehl wegen versuchten Totschlags.

 

Erste Meldung vom 04.05.2020

Beamte der Bielefelder Mordkommission haben die Ermittlungen zu einem versuchten Tötungsdelikt, dass sich Sonntagmittag, 03.05.2020, in Paderborn ereignete, aufgenommen. Nach den derzeitigen Erkenntnissen verletzte ein 34-Jähriger seinen Vater lebensgefährlich. Er steht zudem im Verdacht, eine Nachbarin und deren Sohn verletzt zu haben.

Gegen 12:30 Uhr meldete eine 40-Jährige der Polizei Paderborn über Notruf den Angriff des Nachbarn an der Mühlenheide. Nachdem ein weiterer Zeuge eine Schlägerei in dem Nachbarhaus meldete, trafen die ersten Streifenwagen am Tatort ein. Die Polizisten forderten den auf der Straße mit einem Messer in der Hand stehenden 34-Jährigen auf, das Messer fallen zu lassen. Der Mann warf das Messer in Richtung der Beamten ohne jemanden zu treffen. Anschließend konnten die Polizisten ihn festnehmen.

In dem Mehrfamilienhaus an der Mühlenheide fanden Polizeibeamte in der gemeinsamen Wohnung den schwerverletzten Vater des 34-Jährigen. Nach den bisherigen Ermittlungen gehen die Beamten davon aus, dass der Sohn seinem 61-jährigen Vater die lebensgefährlichen Verletzungen zugefügt hat.

Nach medizinischen Erstversorgung wurde der 61-Jährige zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die 40-jährige Nachbarin und ihr 4-jähriger Sohn konnten nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar und Gegenstand der andauernden Ermittlungen.

Kriminalhauptkommissar Jürgen Kollien leitet die Mordkommission "Mühle", die gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Paderborn an der Aufklärung des versuchten Tötungsdelikts arbeitet.

03.05.2020 - Versuchtes Tötungsdelikt in Steinheim - MK Industrie

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Paderborn und der Polizei Bielefeld:

Nach einem versuchten Tötungsdelikt in Steinheim, Industriestraße, sucht die Polizei dringend Zeugen.

Am gestrigen Samstag, 02.05.2020, wurden die Polizei sowie Rettungskräfte gegen 17:48 Uhr zum Gelände einer Spedition in der Industriestraße in Steinheim / Kreis Höxter gerufen.

Auf dem Hof der Spedition standen zu dem Zeitpunkt zwei Lkw nebeneinander. Zwei Zeugen konnten beobachten, wie auf einmal aus einem der beiden Lkw eine Person aus dem Führerhaus auf den Asphalt stürzte.

Die von den Zeugen alarmierten Rettungskräfte stellen kurz darauf an der Person, einem 44-jährigen ukrainischen Lastwagenfahrer, eine blutende Verletzung im Brustbereich fest. Der Verletzte wurde zunächst in ein Krankenhaus nach Höxter verbracht, wo er umgehend operiert werden musste.

Die Ärzte diagnostizierten eine Stichwunde im Brustkorb mit schweren Lungenverletzungen. Aufgrund des sich weiter verschlechternden Gesundheitszustandes musste der 44-jährige später in ein Paderborner Krankenhaus verlegt werden. Derzeit besteht akute Lebensgefahr.

Da der Verdacht eines versuchten Tötungsdeliktes besteht, wurde noch in der Nacht durch das für Mordermittlungen zuständige Polizeipräsidium Bielefeld gemeinsam mit Ermittlern der Polizei Höxter die 16-köpfige Mordkommission "Industrie" unter der Leitung des Bielefelder Kriminalhauptkommissars Jürgen Kollien eingerichtet.

Die Ermittlungen konzentrieren sich derzeit auf den Fahrer des zweiten Lkw, einen 54-jährigen ukrainischen Lastwagenfahrer.

Die beiden Ukrainer sind am Freitag, 1. Mai 2020, mit ihren Lastwagen auf dem Gelände der Firma angekommen und haben höchstwahrscheinlich den Tag zusammen verbracht.

Eine Äußerung, die der Verletzte noch kurz vor seiner Not-OP machen konnte, erhärtet einen Tatverdacht gegen den 54-jährigen.

Dieser lässt sich inzwischen anwaltlich vertreten und äußert sich nicht zur Sache.

Aus welcher Motivlage und wie es schließlich zu dem Messerstich kam, ist derzeit noch unklar.

Die beiden Lkw wurden zur Spurensicherung sichergestellt.

Die Staatsanwaltschaft Paderborn führte den 54-jährigen Tatverdächtigen heute Nachmittag dem Haftrichter beim Amtsgericht Warburg vor. Das Gericht verhängte die Untersuchungshaft wegen des Verdachts des versuchten Totschlags.

Zeugenaufruf: Einer der beiden Zeugen, die die Rettungskräfte alarmierten, entfernte sich nach Eintreffen der des Notarztes und ist derzeit den Ermittlern nicht bekannt.

Dieser Zeuge, ein ca. 70 Jahre alter Mann, der eine Mercedes A-Klasse fuhr, wird dringend gebeten, sich mit der Mordkommission in Verbindung zu setzen.

Es wird auch um weitere Zeugenhinweise an die Polizei Bielefeld (0521-545-0) oder die Polizei Höxter (05271-962-0) gebeten.

02.05.2020 - Tötungsdelikt mit Messer - Mutmaßlicher Täter gefasst - MK Bahn

Dritte Pressemeldung vom 02.05.2020

Tötungsdelikt mit Messer - Mutmaßlicher Täter gefasst

 

Wie wir berichteten, wurde in der Nacht zum 1. Mai an der Stadtbahnhaltestelle Schelpmilser Weg in Bielefeld-Baumheide ein 17-jähriger Bielefeld erstochen.

Hier die Links zu den vorherigen Pressemeldungen:

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12522/4585792 https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12522/4585927

Nach den Medienveröffentlichungen meldeten sich am Nachmittag des 1. Mai zwei Zeugen bei der Mordkommission, die Hinweise auf den möglichen Täter geben wollten.

Im Rahmen der Vernehmungen gaben die Zeugen an, dass sie ungefähr zur Tatzeit im Vorbeigehen eine ihnen bekannte Person an der Stadtbahnhaltestelle Schelpmilser Weg in einer anscheinenden Streitsituation mit einer anderen männlichen Person gesehen hatten.

Die beobachtete Person konnte mit Hilfe der Zeugen identifiziert werden. Bei der betreffenden Person handelt es sich um einen 18-jährigen Bielefelder, der der Polizei bereits wegen diverser Gewaltdelikte bekannt ist.

Die weiteren Ermittlungen führten zu einer Verdichtung der Verdachtsmomente, der Feststellung des Aufenthaltsortes der Person und schließlich zur Festnahme des 18-jährigen in einer Wohnung in Bielefeld am späten Nachmittag des 1. Mai.

Bei der Durchsuchung der Festnahmewohnung konnte auch die mutmaßliche Tatkleidung aufgefunden werden.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand besteht der Verdacht, dass der 18-jährige versucht hat, den 17-jährigen Bielefelder auszurauben und im Anschluss mehrfach auf das Opfer eingestochen und dadurch tödlich verletzt hat.

Der dringend Tatverdächtige macht keinerlei Angaben zur Sache und lässt sich anwaltlich vertreten.

Er wurde heute dem Haftrichter beim Amtsgericht Bielefeld vorgeführt, der einen Untersuchungshaftbefehl wegen Totschlags in Tateinheit mit versuchtem Raub mit Todesfolge erließ.

Der Verdächtige wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die Ermittlungen laufen weiter mit Hochdruck. Die Suche nach der Tatwaffe läuft weiter. Es werden weitere Zeugenvernehmungen und Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.

 

Zweite Pressemeldung vom 01.05.2020

Update: Tötungsdelikt mit Messer - Obduktionsergebnis liegt vor

 

Wie wir berichteten, wurde in der vergangenen Nacht ein 17-jähriger Bielefelder an der Stadtbahnhaltestelle Schelpmilser Weg in Bielefeld- Baumheide von einer männlichen Person erstochen.

Link zur Meldung https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12522/4585792

Inzwischen liegt das Obduktionsergebnis vor. Die Rechtsmediziner stellten an dem Leichnam mehrere Stich- und Schnittverletzungen fest. Ein Stich hatte innere Verletzungen zur Folge, die zum Tode durch Verbluten führten.

Noch im Laufe der Nacht wurde im Rahmen der Tatortbereichsfahndung ein Mann vorläufig festgenommen. Mittlerweile wurde die Person wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen, da sich dieser erste Verdacht nicht bestätigt hat.

Die Mordkommission der Polizei Bielefeld und die Staatsanwaltschaft ermitteln weiter unter Hochdruck.

Weitere Auskünfte können derzeit nicht gegeben werden.

 

Erste Pressemeldung vom 01.05.2020

Tötungsdelikt mit Messer - 17-jähriger erliegt seinen Verletzungen

 

Am gestrigen Donnerstagabend, 30.04.2020 gegen 23 Uhr, wurde ein 17-jähriger Bielefelder im Bereich der Stadtbahnhaltestelle Schelpmilser Weg in Bielefeld-Baumheide niedergestochen.

Mehrere Zeugen, die sich an der Haltestelle aufhielten, konnten beobachten, wie zuvor eine männliche Person mit dem späteren Opfer sprach und dieses dabei augenscheinlich mit einem Messer bedrohte.

Kurz darauf kam der junge Bielefelder den Zeugen entgegen und wies Stichverletzungen auf, während der andere Mann sich zu Fuß in Richtung Schelpmilser Weg und Baumheide entfernte.

Rettungswagen und Polizei wurden alarmiert.

Der 17-jährige in Bielefeld geborene Deutsch-Tscheche, wurde in ein Krankenhaus transportiert, wo er später verstarb.

Die Zeugen beschrieben den Tatverdächtigen wie folgt: - Junger Mann - ca. 170 cm groß - Bekleidet mit einem weißen T-Shirt mit dunklen Applikationen oder Aufdrucken - Über dem Shirt trug der Mann einen dunklen "Hoody" - Der Tatverdächtige sprach Deutsch mit osteuropäischem Akzent

Die Polizei Bielefeld richtete noch in der Nacht die 12-köpfige Mordkommission "Bahn" unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Alexander Scholz ein.

Die Tatortarbeiten konnten bereits beendet werden. Am heutigen Vormittag wird die Absuche des Tatortbereiches nach der Tatwaffe mit Spürhunden fortgesetzt.

Die Obduktion des Opfers wurde durch die Staatsanwaltschaft Bielefeld für den heutigen Tag anberaumt.

Im Rahmen der Tatortbereichsfahndung konnte durch Polizeibeamte eine verdächtige Person vorläufig festgenommen werden, auf die die Täterbeschreibung zutrifft. Ob dieser erste Tatverdacht erhärtet werden kann, ist derzeit noch unklar.

Daher bitten Polizei und Staatsanwaltschaft weiterhin um Hinweise auf mögliche Tatverdächtige an das PP Bielefeld unter 0521-545-0.

Die Ermittlungen zum Ablauf der Tat sowie möglichen Tatverdächtigen, Hintergründen und der Motivlage dauern an.

 

27.04.2020 - Versuchtes Tötungsdelikt in Bielefeld Mitte - Festnahme einer 14-jährigen Tatverdächtigen - MK Linde

Die Einsatzleitstelle der Polizei erhielt am Sonntagabend, 26.04.2020, einen Notruf zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei weiblichen Jugendlichen in einem Reihenhaus am Lindenplatz. Dabei erlitt ein 15-jähriges Mädchen Stichverletzungen. Die Staatsanwaltschaft Bielefeld und die Mordkommission "Linde" ermitteln gemeinsam zu dem versuchten Tötungsdelikt.

Polizeibeamte waren gegen 20:35 Uhr zu einem Wohnhaus am Lindenplatz gerufen worden. Eine Anwohnerin hatte zwei Mädchen im Hausflur bemerkt, von denen eine schwer verletzt zu sein schien. Nach den ersten Erkenntnissen soll eine 14-Jährige ein 15-jähriges Mädchen mit einem Messer angegriffen und verletzt haben.

Die Schwerverletzte wurde vor Ort durch einen Notarzt und Rettungssanitäter medizinisch versorgt und im Anschluss in ein Bielefelder Krankenhaus gefahren. Die Mediziner schlossen eine Lebensgefahr aus. Die 14-jährige Tatverdächtige wurde zum Polizeipräsidium gefahren und durch Beamte der Mordkommission vernommen.

Kriminalhauptkommissar Norbert Freier und sein Team haben gemeinsam mit der Staatanwaltschaft Bielefeld die Ermittlungen aufgenommen und gehen Hinweisen nach, wonach seit kurzer Zeit ein Streit zwischen den beiden Mädchen bestanden haben soll.

Die Polizei bittet um Hinweise unter:

Polizeipräsidium Bielefeld / Kriminalkommissariat 11 / 0521/545-0

07.04.2020 - Explosion in einem Wohnhaus in Hiddenhausen - MK Holt

Zweite Meldung vom 07.04.2020

 

Nach der Obduktion des verstorbenen 67-jährigen Hiddenauseners am 06.04.2020, erhärtet sich der Verdacht, dass der Mann in suizidaler Absicht gehandelt hat.

Am Montagnachmittag lag der Kriminalpolizei das vorläufige Obduktionsergebnis des Leichnams vor. Seither können die Ermittler ausschließen, dass der Mann aufgrund eines Fremdverschuldens verstorben ist. Die tödlichen Verletzungen erlitt der 67-Jährige im Zuge der Explosion, die er nach bisherigen Einschätzungen selbst herbeigeführt hat.

Der 25-jährige Mann, der sich ebenfalls im Haus aufgehalten hatte, schwebt weiter in Lebensgefahr.

Die zweite verletzte Person konnte das Krankenhaus bereits verlassen.

 

Erste Meldung vom 05.04.2020

 

Nach einer Explosion in einem Wohnhaus am Sonntag, 05.04.2020, an der Holtstraße haben Brandermittler des Polizeipräsidiums Bielefeld zusammen mit Beamten der Polizei Herford die Ermittlungen aufgenommen.

Nach bisherigen Erkenntnissen kam es gegen 08:00 Uhr zu einer Verpuffung im Keller des Hauses, woraufhin ein Brand auf mehrere Räume überging. Durch die Explosion wurde ein 67-jähriger Bewohner getötet und zwei weitere Personen verletzt - eine davon schwer. Der 25-jährige Hiddenhausener musste mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden und schwebt in Lebensgefahr. Nachbarn berichten, dass sie einen lauten Knall hörten und plötzlich Rauch aus dem Haus wahrnahmen. Die zwei verletzten Bewohner des Hauses konnten das Gebäude selbständig verlassen und durch Rettungskräfte ärztlich versorgt werden. Auch umliegende Gebäude sind zu Schaden gekommen. Dennoch konnten die Bewohner nach kurzer Evakuierung in ihre Häuser zurückkehren. Nun ist zu klären, ob der 67-Jährige die Detonation vorsätzlich herbeigeführt hat. Ermittler stießen in den Kellerräumen auf Brandbeschleuniger.

Des Weiteren gibt es Hinweise darauf, dass es zuvor zu Streitigkeiten innerhalb der Familie gekommen war. Aufgrund dessen haben Staatsanwaltschaft und Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen eines versuchten Tötungsdeliktes eingeleitet. Brandermittler des Kriminalkommissariat 11 der Polizei Bielefeld richteten die Mordkommission " Holt" unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Jürgen Kollien ein. Die weiteren Ermittlungen zu dem Brand dauern noch an. Zur weiteren Klärung des Sachverhaltes wird unter anderem ein Brandsachverständiger hinzugezogen.