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Jahresbilanz Verkehr 2017 des PP Bielefeld

Pressekonferenz
Jahresbilanz Verkehr 2017 des PP Bielefeld
Polizeipräsidentin Dr. Katharina Giere und Leitender Polizeidirektor Thomas Rosenthal stellten die Verkehrsunfallentwicklung 2017 für das Bielefelder Stadtgebiet und die ostwestfälischen Autobahnabschnitte vor.
Sonja Rehmert

Im Jahr 2017 trug die Kombination von Verkehrsunfallprävention, Verkehrsraumgestaltung und zielgerichteter und konsequenter Ahndung von Verkehrsverstößen dazu bei, dass sich die Verkehrsunfallentwicklung im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Bielefeld insgesamt positiv veränderte.
Die Polizei Bielefeld erreichte im Jahr 2017 ihr Ziel, die Verunglücktenzahlen - sowohl im Stadtgebiet, als auch auf den ostwestfälischen Autobahnabschnitten - zu senken.

Um dieses Ziel zu erreichen, schritt die Polizei Bielefeld im gesamten Zuständigkeitsbereich bei Verkehrsverstößen unvermindert konsequent ein. So wurden in der Stadt und auf den Autobahnen insbesondere mehr Maßnahmen zur Bekämpfung von Alkohol und Drogen am Steuer, sowie gegen die verbotswidrige Nutzung von Mobiltelefonen getroffen.

Stadtgebiet

Im Stadtgebiet reduzierte sich die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle um 2,3% und die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Verunglückten sogar um 8,7%. Auch die Gesamtzahl der Verunglückten - darunter insbesondere die Anzahl Schwer- und Leichtverletzter - verringerte sich gegenüber dem Vorjahr spürbar. In den Zielgruppen Kinder, Jugendliche, Junge Erwachsene und Senioren blieben die Verunglücktenzahlen im Vergleich zum Vorjahr entweder auf ähnlichem Niveau oder entwickelten sich positiv. Insgesamt verzeichnete die Polizei Bielefeld im Stadtgebiet 134 Verunglückte weniger als im Vorjahr. Dabei reduzierte sich die Anzahl Schwerverletzter sogar um über 15%.

Autobahn

Auf den Autobahnen stieg die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle zwar an. Erfreulich ist aber, dass sich weniger Verkehrsunfälle mit Personenschaden ereigneten und die Anzahl aller Verunglückten um etwa 16% deutlich sank. Bemerkenswert ist hier insbesondere, dass viel weniger Menschen auf den Autobahnen bei Verkehrsunfällen ihr Leben ließen. Die Zahl der Getöteten reduzierte sich von 11 auf 4.

LKW - zu denen auch Kleintransporter zählen - sind im Verhältnis zu ihrem Anteil am Gesamtverkehrsaufkommen auf den Autobahnen nach wie vor überproportional als Verursacher an Verkehrsunfällen mit Getöteten und Schwerverletzten beteiligt. Die Bielefelder Polizei überwacht den gewerblichen Personen- und Güterverkehr zur Reduzierung dieser Verkehrsunfälle konsequent. Die Anzahl der Maßnahmen wurde hierbei seit 2015 um knapp 75% gesteigert.

Polizeipräsidentin Dr. Katharina Giere: "Auch wenn diese Jahresbilanz aufgrund der insgesamt positiven Gesamtentwicklung zufriedenstellend ist, so wird die Bielefelder Polizei in ihren Anstrengungen für mehr Verkehrssicherheit nicht nachlassen. Ziel der Verkehrssicherheitsarbeit ist und bleibt, die Regeltreue aller Verkehrsteilnehmer zu steigern und die Anzahl der Getöteten und Verletzten im Straßenverkehr zu verringern. Deshalb wird die Bielefelder Polizei auch zukünftig alles daran setzen, dass die Verkehrsvorschriften von allen Verkehrsteilnehmern beachtet und damit die Verkehrsunfallrisiken gesenkt werden."